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Wintershall Deutschland

Wintershall Weltweit

Barnstorf Innovationszentrum der heimischen Erdöl- und Erdgasförderung

Das niedersächsische Barnstorf ist Zentrum der Explorations- und Produktionsaktivitäten von Wintershall Deutschland. Hier entsteht entscheidendes Know-how zu Bohr- und Fördertechniken – auch für den internationalen Einsatz. Wintershall Deutschland produziert rund eine Million Tonnen Erdöl und etwa 900 Millionen Kubikmeter Erdgas pro Jahr aus insgesamt 15 Ölfeldern und derzeit über 35 Gasfeldern in Deutschland. Neben dem Suchen und dem Fördern von Öl und Gas, erbringt der Standort Barnstorf verschiedene Serviceleistungen für Wintershall-Schwesterunternehmen und Dritte. Dazu gehören unter anderem die Betriebsführung von Erdgasleitungen und das Speichern von Erdöl und Erdgas.

Investition in die Zukunft Modernisierungen am Standort Barnstorf

Aktuell investiert Wintershall auf dem Betriebsgelände in Barnstorf außerdem rund 6 Millionen Euro in den Neubau eines Laborgebäudes, das im Herbst 2018 eröffnet werden soll. Hier werden pro Jahr rund 2000 internationale Gesteinsproben aus allen Förderregionen des weltweit agierenden Unternehmens bearbeitet. Seit 2012 ist das Auftragsvolumen des Labors um etwa 30 Prozent gestiegen. Der Neubau unterstreicht die Bedeutung der Wintershall-Expertise in den Bereichen Petrophysik, Produktionsanalytik und Enhanced Oil Recovery (EOR).

Wintershall hatte in den vergangenen Jahren bereits rund 20 Millionen Euro in den Standort Barnstorf investiert: neben der Modernisierung der Erdölaufbereitung mit vier neuen Stahltanks, gehörten auch der Bau einer neuen Erdölleitung in das Feld Düste und der Bau eines neuen Brandschutzzentrums zu einem dreijährigen Investitionsprogramm. "Die hohen Investitionen sind ein Bekenntnis zum heimischen Standort", sagt Volker Riha, kommissarischer Leiter Wintershall Deutschland.

Technikkompetenz Unsere Forschung in innovative Erdgasförderung

Die Förderung in Deutschland wird schwieriger, technologisch anspruchsvoller und teurer. Sie setzt große technische Kompetenz und umsichtiges Handeln voraus. „Dieser Vorsprung an Technikkompetenz und der tägliche Umgang mit hohen Umweltstandards ist zugleich die Eintrittskarte für deutsche Öl- und Gasunternehmen in internationale Großprojekte“, sagt der kommissarische Leiter von Wintershall Deutschland, Volker Riha. „Wir sehen auch künftig großes Potenzial bei der Steigerung des Entölungsgrades von Öllagerstätten und bei der ebenfalls bereits langjährig erprobten Förderung von Erdgas aus dichteren Tight-Gas-Lagerstätten.“

Wintershall hat die Erkundungsbohrung Düste Z10 nahe Barnstorf im Frühjahr 2012 erfolgreich komplettiert. Die geologischen Untersuchungen der Bohrkerne haben gezeigt, dass Erdgas in der Lagerstätte Düste Karbon vorhanden ist. Erste Schätzungen gehen von 40 Milliarden Kubikmetern Erdgas in der gesamten Lagerstätte aus, von denen im besten Fall etwa 10 Milliarden Kubikmeter förderbar wären. Bei den Karbonsanden in Düste handelt es sich um eine Tight-Gas-Lagerstätte in rund 4.000 Metern Tiefe. Das Erdgas lagert in Gesteinsschichten aus besonders dichtem Sandstein und kann deshalb nur mittels der Hydraulic-Fracturing-Methode gefördert werden. Die Genehmigung zur Durchführung dieser Arbeiten hat Wintershall beim zuständigen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Meppen beantragt. Die Entscheidung steht allerdings noch aus.

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