Wintershall Corporate Website

Wintershall ist weltweit aktiv. Erfahren Sie mehr über unsere Strategie, Projekte und Werte auf unserer Corporate Website.

www.wintershall.com

 

 

Wintershall Deutschland

Wintershall Weltweit

Unternehmen Energie von Wintershall

Wintershall ist in der ganzen Welt aktiv. Ob in der libyschen Wüste, den hohen Wellen der Nordsee oder dem Permafrost Sibiriens. Die Heimat von Wintershall ist Deutschland. Hier forscht das Unternehmen an Technologien für den Einsatz in der ganzen Welt. Mit Blick auf eine lange Tradition ist Deutschland aber noch viel mehr – die heimischen Fördergebiete gehören für Wintershall zu den wichtigsten Regionen bei der Suche und Produktion von Erdöl und Erdgas. Bis heute hat Wintershall allein mit den Betrieben in Deutschland so viel Öl gefördert, wie Saudi-Arabien in 20 Jahren liefert. Und dazu über 70 Milliarden Kubikmeter Erdgas. Wintershall ist eine 100-prozentige Tochter des weltgrößten Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen.

Die Förderung von Öl und Gas in Deutschland ist oft schwierig und technologisch anspruchsvoll. Sie setzt große technologische Kompetenz und umsichtiges Handeln voraus. Wintershall hat sich durch den täglichen Umgang mit hohen Sicherheits- und Umweltstandards eine hervorragende Technologiekompetenz erarbeitet, die sich zu einer wichtigen Eintrittskarte in internationale Großprojekte entwickelt hat. Insbesondere die Forschungen zur Steigerung des Entölungsgrades von Erdöllagerstätten und die Förderung von Erdgas aus dichten Tight-Gas-Lagerstätten sind wichtige Forschungsfelder.

HEIMVORTEIL NUTZEN Öl und Gas aus Deutschland

Sicher versorgt mit heimischer Energie

Deutschland braucht heimische Energierohstoffe. Denn die Sicherung der Energieversorgung beginnt vor unserer eigenen Haustür. Elf Prozent des nationalen Erdgasbedarfs deckt heimisches Gas. Es versorgt rund sechs Millionen Einfamilienhäusern mit Heizenergie. Beim Erdöl liegt heimisches Erdöl gleichauf mit der Menge, die wir jährlich aus Saudi-Arabien importieren.

Ohne Erdöl läuft nichts

Es ist nicht nur für unsere Mobilität und Wärme wichtig: Erdöl steckt in vielen Alltagsgegenständen – in Kleidung und Möbeln, Handys und Computern, Medikamenten und Kosmetik. Heute und in Zukunft benötigen wir für die geschätzten Annehmlichkeiten unseres Lebens Kohlenwasserstoffe, die uns Erdöl und Erdgas täglich liefern.

Starke Wirtschaft und regionale Arbeitsplätze

Von der heimischen Förderung profitierten Kommunen und Länder - sei es als wichtiger Arbeitgeber oder als Zahler von Förderabgaben: Rund 20.000 Menschen leben davon, dass wir in Deutschland Öl und Gas fördern. Und alleine das Land Niedersachsen profitiert jährlich von über 650 Millionen Euro Förderabgaben der Öl- und Gasindustrie.

Technologisches Know-how

Deutschland ist das Land mit hoher Ingenieurskunst. Diese herausragende Stärke nutzen wir für die Produktion von Öl und Gas. Nach höchsten Umwelt- und Sicherheitsstandards entwickeln wir anspruchsvolle Fördertechnologien, die weltweit Anerkennung finden und international zum Einsatz kommen.

Zahlen & Fakten Wintershall Deutschland in Zahlen

Unser Team Unsere Mitarbeiter – verschieden und einzigartig

Unsere Mitarbeiter sind so verschieden wie die Berufe, die sie bei Wintershall in Deutschland ausüben. Eines haben jedoch alle gemeinsam – ihre Leidenschaft für Erdöl und Erdgas. Sie sind deshalb unsere wichtigste Ressource. Jeder Einzelne der rund 390 Mitarbeiter von Wintershall Deutschland trägt mit seinem Engagement maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei. 

Dr. Andreas Scheck
Leiter Wintershall Deutschland
Dr. Volker Riha
Operations
Karsten Rohlfs
Kaufmännische Dienstleistungen
Claudia Kromberg
Development
Konrad Siemer
Business Support
Dieter Kaufmann
Exploration
Dr. Michael Bätcher
Health, Safety, Security, Sustainability, Environment
Mathias van Koll
Leiter Personalbetreuung

90 Jahre Pferdekopfpumpe Die nimmermüden Kollegen aus Stahl

„Glückauf“

Seit 90 Jahren bringen Pferdekopfpumpen im Dauereinsatz Erdöl an die Oberfläche – und sind ein Symbol für die traditionelle Erdölförderung in Deutschland. Für uns Anlass genug, den Pumpen eine kleine Bilder-Serie zu widmen. Wir starten mit einem Bild einer unserer eigenen Pumpen – einer Pferdekopfpumpe in Emlichheim im Abendrot.

Unermüdlich an der Arbeit

Spitznamen für unsere Lieblingshelfer: Aufgrund ihres kontinuierlichen Nickens werden Pferdekopfpumpen auch Nickmännchen und Nickesel genannt. Hier gibt’s einen nimmermüden Kollegen aus Stahl in Eintracht mit der Natur in den Weinbergen von Landau.

Wie kam das „Pferd“ in die Pferdekopfpumpe?

Wegen ihrer Bewegung und ihres Aussehens bekamen die Pumpen den Namen „Pferdekopfpumpe“. Hier ein Exemplar mit passend aufgesprühtem Pferdekopf, das Graffiti-Künstler zum 70. Jubiläum der Erdölförderung in Emlichheim verzierten. Aber nicht nur als Kunstwerkt ist die Pumpe dort zu sehen, 1970 verewigte die Samtgemeinde Emlichheim den Nickesel sogar in ihrem Ortswappen.

Lange Tradition – Pferdekopfpumpen in Deutschland

Die circa 1400 Tiefpumpen in Deutschland – 214 davon von Wintershall - liefern gut drei Prozent des deutschen Rohölbedarfs und versorgen damit rund eine viertel Million Haushalte. Dieses Bild zeigt, dass die Nickmännchen bereits in den 1940ern Teil der Landschaft Norddeutschlands waren.

Seit 90 Jahren am Nicken und immer noch nicht müde

Jede Pferdekopfpumpe hebt und senkt sich etwa 5000 Mal an einem Tag und die alten Trout`schen Pumpböcke machen keinerlei Anstalten aufzuhören. Zum Abschluss eine Pumpe in Emlichheim. Das grasende Pferd lässt sich von den dezenten Geräuschen des Nickesels im Hintergrund nicht stören.

Publikationen Unser Lesetipp

Erfahren Sie im Wintershall Porträt das wichtigste über unser Unternehmen, kurz und kompakt. Oder abonnieren Sie unser Journal, das dreimal im Jahr erscheint und aktuell von unseren Standorten und Projekten berichtet.

Wintershall Porträt: Unser Unternehmen im Überblick

Journal Heimische Förderung: Aktuelles aus unseren Förderregionen

Journal abonnieren

Standorte & Aktivitäten Wir sind an der Quelle

Forschung made in Germany Für den internationalen Einsatz in Deutschland forschen

Innovative Fördermethoden entwickeln und testen

In der beschaulichen Region Barnstorf nahe Bremen liegt das Forschungszentrum von Wintershall in Deutschland. Hier testen unsere Experten im engen Zusammenspiel mit wissenschaftlichen Partnern neue Fördermethoden, die es beispielsweise ermöglichen, stetig mehr Öl aus einer Lagerstätte zu gewinnen oder Umwelt- und Sicherheitsstandards immer weiter zu optimieren. Nach erfolgreich durchgeführten Pilotprojekten punktet Wintershall mit den neuen Technologien bei internationalen Projekten. 

Mehr Erdöl fördern mithilfe eines Pilzes

In Bockstedt testet Wintershall in einem Pilotprojekt, wie sich mit einem vollständig biologisch abbaubaren Biopolymer mehr Erdöl fördern lässt. Im Zentrum steht der „Gemeine Spaltblättling“, ein Pilz, der überall in unseren Wäldern anzutreffen ist. Wenn der Pilz Zucker und Sauerstoff zu sich nimmt, erzeugt er das Biopolymer Schizophyllan. Es dickt das Wasser an, das zur Verbesserung der Förderung in die Lagerstätte gepresst wird. Das verdickte Wasser kann das Öl besser und gleichmäßiger verdrängen. Auf diese Weise könnten künftig bis zu zehn Prozent mehr Öl aus bestehenden Lagerstätten gefördert werden – ein gewaltiger Schritt.

Geschichte Eine Zeitreise durch mehr als acht Jahrzehnte Erdöl- und Erdgasförderung in der Region Barnstorf

1894 Die Gründung der Wintershall

Carl Julius Winter und Heinrich Grimberg gründen das Bohrunternehmen Wintershall. Die Unternehmenstätigkeit besteht in der Anfangszeit in der Förderung von Kalisalz. Der Firmenname setzt sich aus dem Nachnamen des Gründers Carl Julius Winter und dem germanischen Wort Hall für Salz zusammen.

1930 Die erste Förderung von Erdöl

Der zufällige Ausbruch von Öl in einem der Kalischächte im Jahr 1930 erweist sich bald als zukunftsträchtige Perspektive. Schon im darauffolgenden Jahr wurden 51.000 Tonnen Öl gefördert.

1942 Erste Versuche

Schon 1942 brachte Wintershall im damaligen Konzessionsgebiet Düste-Ridderade einige Bohrungen nieder. Leider ohne Erfolg.

1951 Gasfund in Rehden

Mehr Erfolg hatte man 1951 in Rehden. Mit den Bohrungen Rehden 4,5,6 wird ein großes Erdgasfeld entdeckt. 1954 verbindet eine 64 Kilometer lange Erdgasleitung das Feld mit den Klöckner-Werken-Georgsmarienhütte bei Osnabrück.

1952 ALDORF 1 bringt Öl

Drei Kilometer nördlich von Barnstorf wird die Bohrung Düste 7 abgeteuft und stößt auf das Ölfeld Aldorf 1. Ein entscheidender Fund für die späteren „Erdölwerke Niedersachsen“.

1952 Öl nimmt Fahrt auf

Der erste Kesselwagen mit Aldorfer Rohöl nimmt Fahrt in Richtung Salzbergen auf. Bereits im März 1953 verlassen monatlich 800 Tonnen Öl aus Aldorfer Sonden den Barnstorfer Bahnhof.

1953 Betriebsfest

Der Erfolg muss gefeiert werden. Beim Betriebsfest in Aldorf wird deshalb gesungen: „Öl ist Trumpf, Öl ist Trumpf“

1953 Erstes Büro

Die Verwaltung der Wintershall AG in Nienhagen beschließt, ein Betriebsbüro in Barnstorf einzurichten. Im Gasthof Niehaus findet der Betrieb Aldorf eine erste Unterkunft.

1954 Grundsteinlegung

Der Betrieb wächst weiter und braucht mehr Arbeitsräume. Auch in Bockstedt ist eine Bohrung ölfündig geworden. Am 6. April 1954 wird der Grundstein für das neue Verwaltungsgebäude in der Rechterner Straße gelegt. Ein Areal von 175.000 Quadratmetern steht zur Verfügung.

1958 Sportlich

Der Ball rollt. Bei Fußball und Tennis sind die Barnstorfer aktiv und bilden eigene Betriebsmannschaften. Da treten auch schon mal Förderbetrieb gegen Verwaltung an.

1961 Sauergas in Barnstorf

Mit der Bohrung Düste Z1a entdecken die Barnstorfer eine Sauergaslagerstätte. Das macht den Bau einer Gasreinigungsanlage nötig.

1962 Gute Nachbarschaft

Der Obststand der Familie Baier muss umziehen. Wintershall hilft mit Kränen, den Verkaufsstand zu versetzen.

1963 Noch mehr Sauergas

Wegen der Erfolge in den Nachbarkonzessionen wird auch in Staffhorst nach Gas gebohrt – mit Fündigkeit. Noch heute fördert Staffhorst mehr als 300.000 Kubikmeter Süß- und Sauergas pro Tag.

1964 Gasausbruch

Während der Bohrarbeiten der Barrien 2T kommt es zu einem schweren Gasausbruch. Ein 207 Meter langes Gestänge wird aus dem Bohrloch ausgeworfen. Wie durch ein Wunder kommt niemand zu Schaden. Mit der Bohrung wurde eine der ergiebigsten Lagerstätten von Wintershall in Deutschland gefunden.

1966 Zu Gast

Die Erdölwerke Niedersachsen sind auch für internationale Gäste aus der Öl- und Gasbranche interessant. 1966 bekommen die Barnstorfer Kollegen Besuch vom Präsidenten der iranischen Ölgesellschaft.

1968 Neue Anlagen

Gasreinigungsanlage und Schwefelproduktion nehmen Ihren Betrieb auf. Bis zur Betriebseinstellung 1989 werden zwölf Milliarden Kubikmeter Rohgas verarbeitet, zehn Milliarden Kubikmeter Reingas produziert und eine Million Tonnen Schwefel erzeugt.

1973 Öllager

Aufgrund des Erdölbevorratungsgesetzes werden das aufgegebene Kalibergwerk Wilhelmine-Carsglück und das Kavernfeld Blexen in einem Salzstock zu Rohölspeichern umgebaut.

1978 Wachstum

Wintershall in Barnstorf wächst weiter, nicht nur in der Verwaltung. Der Betriebsplatz muss erweitert und modernisiert werden. Genauso wie das Kernlager, Gebäude für den Untertagebetrieb, die Erdölaufbereitungsanlagen, Schulungsgebäude, Kantine und die Verwaltung.

1988 Eigene Bohrgeräte abgeschafft

Durch die Preissituation am Weltmarkt ab 1986 und wegen fehlender geologischer Prospekte wird der Bohrgerätepark aufgelöst. Neue Bohrungen übernehmen Kontraktoren.

1993 Erdgas

Das Feld Rehden wird zum Erdgasspeicher umgebaut und nimmt 1993 den Betrieb auf.

2012 Mehr Platz für Bohrkerne

Das Bohrkernlager wird mit einem Neubau erweitert. Nun haben hier 250 000 Gesteinsproben aus aller Welt Platz. Die Bohrung Düste Z10 wird erfolgreich abgeteuft. Bisher fehlt die Genehmigung für den Einsatz von Hydraulic Fracturing, um das Feld zu entwickeln.

2015 60 Jahre Wintershall in Landau und Barnstorf

Wintershall feiert am Standort Landau ihr 60-jähriges Jubiläum. Dabei wird verkündet, dass weiter in Infrastruktur, Forschung und Produktion investiert werden soll.

Am niedersächsischen Standort Barnstorf, dem Zentrum der heimischen Förderung von Wintershall, wird seit über 60 Jahren Erdöl und Erdgas gefödert. Hier entsteht entscheidendes Know-how zu Bohr- und Fördertechniken – auch für den Einsatz weltweit. 

2016 70 Jahre Erdölförderung auf Plateauniveau in Emlichheim

In Emlichheim fördert Wintershall mit dem immer weiterentwickelten Dampfflutverfahren seit 70 Jahren Erdöl auf Plateauniveau. Das ist weltweit einzigartig. Die heimische Förderung leistet einen maßgeblichen Beitrag zu Deutschlands Versorgungssicherheit. Mit 12 neuen Bohrungen baut Wintershall die Produktion in Emlichheim weiter aus und zeigt damit die hohe Verbundenheit zur heimischen Förderung und zum Standort Emlichheim.

Erdölrouten in Barnstorf und Emlichheim Mit dem Fahrrad dem Erdöl auf der Spur

Fahrrad fahren, die Natur erleben und etwas lernen – mit diesem Dreiklang bietet Wintershall zwei Fahrradtouren an ihren Förderstandorten in Barnstorf, Landkreis Diepholz, und Emlichheim an der deutsch-niederländischen Grenze an. Die Touren geben Radfahrern einen spannenden Einblick in die Welt des Erdöls.

HIER GEHTS ZUR ERDÖLROUTE EMLICHHEIM

HIER GEHTS ZUR ERDÖLROUTE BARNSTORF