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18.08.2014

Wintershall will mehr Öl fördern Nachdem es in den vergangenen Jahren die Gewinnung bei Großaitingen und Kleinaitingen um weitere Förderstellen bei Schwabmünchen ergänzte, investiert Wintershall jetzt stark im benachbarten Unterallgäu.

Im Unterallgäu sollen von Wintershall bald neue Erkundungsbohrungen anlaufen, um weitere Bodenschätze zu heben. Nachdem es in den vergangenen Jahren die Gewinnung bei Großaitingen und Kleinaitingen um weitere Förderstellen bei Schwabmünchen ergänzte, investiert es jetzt stark im benachbarten Unterallgäu. Großaitingen soll dabei der bedeutendste Standort des Unternehmens im Alpenvorland bleiben.

Dass es im Boden von Südbayern Erdöl gibt, ist seit vielen Jahrzehnten bekannt. Seit 1976 forscht die 100-prozentige BASF-Tochter Wintershall südlich von Augsburg nach Öl. Die Fördermengen sind zwar im Vergleich zu den Erträgen aus den Anlagen in der Nordsee gering, aber durch gestiegene Ölpreise und neue technische Verfahren wurde die Gewinnung wirtschaftlich wieder attraktiver.

So auch in Lauben und Bedernau im Unterallgäu. Hier plant Wintershall zwei Erkundungsbohrungen, um weitere Bodenschätze zu heben. Dieser Tage laufen die Bohrarbeiten in Lauben an, in Bedernau Anfang September.

Rainer Ihl, Leiter des Wintershall-Werkes Großaitingen, sagt: „Wir investieren in Lauben, um unsere Erdölförderung in Bayern auszubauen und den Standort zu stärken.“ Die heimische Erdölförderung gewinne im Wettlauf um die weltweiten Energierohstoffe an Bedeutung. Zwar deckte die Produktion innerhalb Deutschlands mit etwa 2,6 Millionen Tonnen Erdöl pro Jahr die inländische Nachfrage „nur“ zu etwa drei Prozent – das entspreche aber immer noch der Menge, die die Bundesrepublik jedes Jahr aus Saudi-Arabien importiert und sei ein Beitrag zur Versorgungssicherheit.


Technisches Know-how ist international gefragt

Für Wintershall gibt es einen weiteren Grund für die heimische Förderung: Gegenüber Standorten im Ausland sei die Produktion in Deutschland anspruchsvoller. Sie zu meistern, heiße für das Unternehmen, technologisches Know-how zu gewinnen. Dieses sei international sehr begehrt, was wiederum Energiepartnerschaften im Ausland erleichtere.

Die Erdölförderung in Lauben wurde in den Achtzigerjahren aufgrund niedriger Ölpreise eingestellt und soll nun reaktiviert werden. Aus der Lagerstätte Bedernau hat Wintershall innerhalb von drei Jahrzehnten Erdöl aus mehr als 20 Bohrungen gefördert. Mitte der Neunzigerjahre wurde die Produktion dort aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eingestellt.

Wie für das Erdölfeld Lauben haben geologische Untersuchungen auch für Bedernau neue Potenziale ergeben. „Bedernau und Lauben liegen in einer Perlenkette von alten Lagerstätten im Alpenvorland“, sagt Rainer Ihl in Großaitingen. Seit 1980 fördert Wintershall hier Erdöl – bis heute insgesamt 1,3 Millionen Tonnen. Der Standort Großaitingen bei Augsburg ist dabei der mit Abstand größte Ölförderbetrieb in diesem Raum.

Die Gewinnung von Erdgas – womöglich gar durch das umstrittene Fracking – spielt hier allerdings keine Rolle. Denn das Öl ist in Sandsteinschichten gebunden.

Wintershall zeigte auf Anfrage bislang kein Interesse am sogenannten Fracking in der heimischen Region, obwohl auch Erdölreste mit dieser Methode gefördert werden können.

Quelle: Augsburger Allgemeine

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