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20.03.2015

Wintershall baut auf die heimische Förderung Gute Nachricht für den Standort Barnstorf: Wintershall baut verstärkt auf die heimische Förderung als Innovationszentrum, um neue Technologien zu entwickeln.

 

Gute Nachricht für den Standort Barnstorf: Wintershall baut verstärkt auf die heimische Förderung als Innovationszentrum, um neue Technologien zu entwickeln, die dann in weltweiten Projekten eingesetzt werden können. Darauf hat Vorstandschef Rainer Seele in der Jahresbilanz 2014 des international tätigen Erdöl- und Erdgasproduzenten hingewiesen. Darüber berichtet das Diepholzer Kreisblatt in seiner Ausgabe vom 20.03.2015

- von Thomas Speckmann -

Barnstorf. Der niedrige Ölpreis macht der BASF-Tochter allerdings derzeit zu schaffen. Schon im vergangenen Jahr habe die Preisentwicklung am Gewinn genagt, wie das Unternehmen bekannt gab. Zwar wolle Wintershall die Ölproduktion im laufenden Jahr steigern, der Überschuss könne aber weiter schrumpfen. Wegen des niedrigeren Ölpreises erwarte das Unternehmen auch einen leichten Umsatzrückgang, sagte der Vorstandschef.

Neben den Aktivitäten im Ausland hob Seele die Förderung in Deutschland hervor, die einen maßgeblichen Beitrag zur Versorgungssicherheit leiste. In diesem Zusammenhang äußerte sich der Unternehmensvertreter zur Fracking-Methode, die bekanntlich auch im Projekt „Düste Z 10“ eingesetzt werden soll. „Durch die Vermischung von Tight- und Schiefergas sowie eine unsachgemäße und uninformierte Diskussion darf die Erdöl- und Erdgasförderung in Deutschland nicht gefährdet werden“, mahnte Seele.

Die Wirtschaft brauche verlässliche Rechts- und Zeitrahmen sowie Planungssicherheit, so Seele weiter. Die aktuellen Gesetzesvorlagen seien ein guter Ansatz, könnten aber zu unverhältnismäßig hohen Belastungen führen. Die Politik müsse diese Konsequenzen berücksichtigen und das Gesetzgebungsverfahren zügig und mit Augenmaß zum Abschluss bringen, damit die Erdgasproduktion in Deutschland fortgesetzt und auch neue Potenziale erforscht werden könnten.

Nach Angaben der Unternehmensspitze liegen die Schwerpunkte der Forschung in der Verbesserung der Fündigkeitsquote von Öl- und Gaslagerstätten, der Entwicklung von Technologien für Lagerstätten mit schwierigen Erschließungs- und Förderbedingungen sowie der Erhöhung der Lagerstättenausbeutung. Zukunftsweisend ist das Forschungsprojekt mit dem Biopolymer Schizophyllan in Bockstedt. Der Praxistest läuft seit rund zwei Jahren. Dabei wird ein Gemisch aus Lagerstättenwasser und dem Verdickungsmittel Schizophyllan in die Lagerstätte eingeleitet, um die Ölförderung zu verbessern.

„Wir sind mit dem bisherigen Verlauf des Feldtests sehr zufrieden. Aus unserer Testbohrung fördern wir deutlich mehr Erdöl“, berichtete der Vorstandschef. Die vorliegenden Daten würden jetzt noch weiter ausgewertet und der Feldtest verlängert. „Wir wollen nicht nur mehr fördern, wir wollen zunächst auch noch mehr wissen“, so Seele.

Wintershall will in den kommenden Jahren rund 20 Millionen Euro in den Standort Barnstorf investieren. „Ein starkes Bekenntnis zum heimischen Standort“, wie Andreas Scheck, Leiter Wintershall Deutschland, unlängst beim Neujahrsempfang in Barnstorf betonte. Neben der Modernisierung der Erdölaufbereitung plant das Unternehmen eine neue Erdölleitung in das Feld Düste, um eine effiziente Förderung für weitere drei Jahrzehnte zu gewährleisten. Der Antrag ist gestellt, mit einer Genehmigung wird im April gerechnet.

Nach Unternehmensangaben soll die Ölleitung nördlich von Eydelstedt durch eine neue Verbindung ersetzt und an die Ölaufbereitung auf dem Werksgelände an der Rechterner Straße angebunden werden. Details zur Planung sollen in einer Informationsveranstaltung für Bürger am Dienstag, 24. März, ab 17.30 Uhr im Verwaltungsgebäude der Wintershall in Barnstorf vorgestellt werden.

Quelle: www.kreiszeitung.de

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