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02.11.2012

Wintershall antwortet Diepholzer GrünenJoachim Pünnel, Leiter von Wintershall Deutschland, geht auf die Bedenken der Grünen im Landkreis Diepholz ein. Dabei erklärt er auch, dass es sich bei der Erdgasförderung von Wintershall nicht um das umstrittene Schiefergas-Fracking handelt.

Vertrauensvoller Umgang miteinander wird als wichtiger Arbeitgeber und Nachbar in der Region seit mehr als 60 Jahren gepflegt

Die Grünen im Landkreis Diepholz haben in einem offenen Brief die Wintershall angeschrieben, und sind dabei auf das Projekt Düste Z10 eingegangen. Joachim Pünnel, Leiter der deutschen Wintershall-Aktivitäten, hat jetzt den Grünen geantwortet und geht explizit auf die Fragen ein.

Pünnel bedauert, dass bei den Grünen der Eindruck entstanden ist, Wintershall würde „vorpreschen“ und die Bedenken der Bevölkerung hinsichtlich der Anwendung des Hydraulic Fracturing nicht ernstnehmen. Das Gegenteil sei der Fall. Deshalb führe Wintershall seit Beginn des Düste-Projekts regelmäßig Informationsveranstaltungen für Bürger, Politik und Verwaltung durch, wie zuletzt am 25. Oktober 2012 in Barnstorf, bei denen das Unternehmen umfassend ihr Projekt vorstellt sowie Rede und Antwort steht.

Dennoch ist sich Wintershall des Informationsbedarfs in der Bevölkerung bewusst. Mit regelmäßigen Veranstaltungen vor Ort und im Internet auf der Seite www.heimische-foerderung.de informiert das Unternehmen Anlieger und die interessierte Öffentlichkeit fortwährend über die Vorhaben sowie über die einzelnen Arbeitsschritte. Zudem stehen man im kontinuierlichen Austausch mit den Mandatsträgern und Fachbehörden, die auch in das Genehmigungsverfahren einbezogen sind, auf der kommunalen Ebene sowie im Landkreis. All dies diene einem vertrauensvollen Umgang miteinander, den wir als wichtiger Arbeitgeber und Nachbar in der Region seit mehr als 60 Jahren pflegen.

Die Förderung von Erdgas aus der Tight-Gas-Lagerstätte „Düste Karbon“ würde den Einsatz der Fördertechnologie Hydraulic Fracturing erforderlich machen. Wintershall produziert bereits seit mehr als 30 Jahren mit Hilfe dieser Methode und ohne Zwischenfälle Tight Gas in Niedersachsen, aber auch in, den Niederlanden, Russland und Argentinien. Dabei weist Pünnel auf die großen Unterschiede zu der vielfach kritisierten Schiefergasförderung in den USA hin: Zum einen ist der Sandstein der Tight-Gas-Lagerstätten von Natur aus poröser und ca. 100-mal durchlässiger als das Schiefergestein, weshalb die Förderung von Gas aus Sandsteinschichten, wie in Niedersachsen, deutlich weniger Fracs erfordert und weniger aufwändig ist. Zudem befinden sich Tight-Gas-Lagerstätten in einer Tiefe von mehr als 3.000 Metern, während die Schiefergaslagerstätten deutlich näher an der Oberfläche zu finden sind.

In Deutschland wird durch das Bergrecht, Umwelt- und Wasserrecht hohe Sicherheitsstandards definiert. So muss beispielsweise die Oberfläche der Bohrplätze in Deutschland, anders als häufig in den USA zu beobachten, versiegelt sein, um das Einsickern evtl. austretender Flüssigkeiten in den Boden zu verhindern. Die Oberfläche des Bohrplatzes der Düste Z10 ist eine flüssigkeitsdichte, asphaltierte Fläche mit zwei Auffangrinnen – vergleichbar mit den Bestimmungen einer Tankstelle. Sämtliche anfallenden Flüssigkeiten, auch Regenwasser, werden in großzügig dimensionierten doppelwandigen Tanks aufgefangen und fachgerecht entsorgt. Als deutsches, in der Region Barnstorf verwurzeltes, Unternehmen habe Wintershall ein ureigenes Interesse an der Einhaltung höchster Umwelt- und Sicherheitsstandards.

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