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27.09.2012

Weser-Kurier: Start der Gasbohrung verzögert sichDer Grund für den verspäteten Start ist eine Verzögerung bei der Lieferung der Bohr-Anlage. Voraussichtlich im Februar 2013 wird die Förderung an der Bohrstelle Barrien 15T beginnen.

Der Weser-Kurier berichtet in seiner Online-Ausgabe vom 26.09.2012:

“Weil die entsprechende Anlage erst ab November zur Verfügung steht, kann Erdgasproduzent Wintershall einen Monat später als geplant mit dem Projekt “Barrien 15 T” zwischen Lahausen und Leeste beginnen, wie das Unternehmen mitteilt. Die Gasförderung am Standort Zur großen Riede startet somit frühestens im Februar 2013. Derweil ist man bei der BASF-Tochter darauf bedacht, die Bedenken in der Bevölkerung zu beseitigen.

Weyhe. Eigentlich sollte es bereits im Oktober losgehen, doch der geplante Starttermin kann nicht gehalten werden: Erst im November – und damit einen Monat später als zunächst angekündigt – kann Wintershall, Deutschlands größter Produzent von Erdöl und Erdgas, mit den Arbeiten am Projekt “Barrien 15 T” nahe der Straße Zur großen Riede zwischen Lahausen und Leeste beginnen. Woran es liegt, erklärte Antje Knollmann, Sprecherin des BASF-Tochterunternehmens, auf Anfrage: “Die entsprechende Anlage ist zum angedachten Zeitpunkt nicht verfügbar, weil ein anderes Vorhaben vorgezogen werden musste. Wenn sie da ist, wird die Einrichtung des Bohrplatzes weitere sechs bis acht Wochen dauern.” Man gehe nun davon aus, dass ab Februar 2013 Gas aus dem Feld Barrien gefördert werden könnte.

Da sich der sogenannte Aufschlagpunkt der Bohrung direkt unter einem Wohngebiet befinden wird, wurden zuletzt immer wieder Bedenken der Anwohner laut. Diese Skepsis versuche man durch gezielte Information abzubauen, berichtete Antje Knollmann. So habe Wintershall kürzlich etwa 150 interessierte Bürger an den Leester Standort eingeladen, um mit ihnen in den Dialog zu treten. “Es hat einen wirklich konstruktiven Austausch gegeben”, findet sie.

Noch einmal bekräftigen wollte man, dass keine Absicht bestehe, das umstrittene Fracking-Verfahren unter der Gemeinde Weyhe anzuwenden. Es handele sich bei “Barrien 15 T” um eine konventionelle Bohrung, bei der keine Risse im Boden erzeugt werden, um leichter an das Gas zu gelangen. Auch habe man klargestellt, dass es sich um eine bereits erschlossene Lagerstätte handele, die nun lediglich von einer anderen Stelle aus angestochen werden soll. Denn bereits vor geraumer Zeit gebohrt wurde weiter nördlich bei “Barrien 11 T”.

Das Unternehmen werde zudem alle nötigen Vorkehrungen treffen, um die Geräuschbelästigung so gering wie möglich zu halten. Zum Einsatz komme daher nach eigenen Angaben “eine der leisesten Bohranlagen Europas”. Für zusätzlichen Schallschutz soll auch gesorgt werden. Lärmende Schwertransporte müsse ebenfalls niemand befürchten. “Uns ist sehr wohl bewusst, dass es in der Gegend ohnehin keine allzu breiten Straßen gibt”, sagte Antje Knollmann.

Dem Erdgasproduzenten sei sehr daran gelegen, aufkommende Irritationen seitens der Öffentlichkeit gleich aus dem Weg zu räumen. Wenn Bürger Fragen haben, könnten sie sich jederzeit per E-Mail an info@wintershall.com wenden und ihr Anliegen vortragen.

Wie wir bereits berichtet haben, sollen bei “Barrien 15 T” bald aus etwa 2350 Metern Tiefe stündlich zwischen 5000 und 8000 Kubikmeter Erdgas gewonnen werden. Eine Menge, die nach Aussagen des Unternehmens ausreichen würde, um 24000 Einfamilienhäuser zu versorgen. Von den ursprünglich 16,6 Milliarden Kubikmetern Erdgas aus dem Vorkommen, das 1964 entdeckt wurde und eines der größten im Bundesgebiet sein soll, seien bislang gut drei Viertel gefördert worden, wie angegeben wird.

Das Projekt soll – so hofft man bei Wintershall – die Erdgasförderung in Weyhe auf lange Sicht sicherstellen. Bis ins Jahr 2030 könne der Betrieb Berechnungen zufolge andauern.”

Quelle: Weser Kurier

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