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28.02.2013

Unter Hauerz liegt noch ÖlWintershall möchte die frei gewordenen Aufsuchungskonzessionen für die Region zwischen Hauerz und Aitrach in Baden-Württemberg übernehmen. Das Unternehmen war bereits vor Jahren einmal aktiv in der Region.

Bad Wurzach. Bis in die 1990er-Jahre wurde in der Region durch die BASF-Ölgesellschaft Wintershall Öl gefördert. Dann hieß es plötzlich, wegen der geringen Erträge der Lagerstätten: Hahn zu. Doch das muss nicht immer so bleiben: Am Mittwoch hat sich der Gemeinderat Aichstetten mit einem Antrag von Wintershall beschäftigt, der dem Unternehmen erlauben würden, zwischen Hauerz und Aitrach nach Öl zu suchen – vorerst ohne dabei zu bohren. Doch das könnte sich eines Tages ändern.

„Ein alter Vertrag eines anderen Unternehmens ist zum 31. Dezember abgelaufen“ sagt Frank Högerle, Sprecher von Bad Wurzach, zu den Plänen. Das Unternehmen Wintershall wolle diese sogenannte Aufsuchungskonzession nun übernehmen. „Es geht darum, wer die Hand drauf hat, überhaupt nach Öl und Gas zu suchen“, ergänzt Högerle. Doch laut Informationen der Stadt könnten die Ölexplorateure mit einem Folgeantrag ab 2015 durchaus auch zum Bohrer greifen, um Öl und Gas zu finden.

Da die aktuellen Erkundungen bis zu 70000 Euro kosten könnten, unterstellt Högerle dem Unternehmen dabei durchaus handfeste Interessen: „Wer so viel Geld zahlt, wird das nicht einfach so tun.“

Derzeit nehmen verschiedene Anliegergemeinden rund um das mögliche Förderfeld, so wie nun Aichstetten, Stellung zum Wintershall-Antrag. Im März noch könnte er dann auch in Bad Wurzach auf den Tisch kommen. Zudem sollen die Landkreise Ravensburg und Biberach sowie das Landesamt für Geologie und Rohstoffe in Freiburg in das Verfahren eingebunden sein. 

Stefan Leunig, Sprecher der Wintershall in Kassel, bestätigte die Pläne des Unternehmens für die SZ. „Wir waren früher bereits in der Region aktiv“, sagt Leunig. Jetzt wolle man zunächst mit verbesserten technischen Methoden prüfen, ob und wo sich im Untergrund noch Öl befinden könnte und ob es wirtschaftlich lohnenswert sei, dieses zu fördern. „Das ist jetzt ein erster Schritt“, so Leunig. Das Unternehmen sehe „eine Wahrscheinlichkeit“, dass sich die Ölförderung unter derzeitigen Rahmenbedingungen in der Region wieder lohnen könnte.

Fracking ausgeschlossen

Dass zur Ölförderung das umstrittene Fracking-Verfahren angewendet werden könnte, das derzeit in der Bodenseeregion für Gesprächsstoff sorgt, bestreitet der Unternehmensspreche allerdingsr: „Das können wir dort ausschließen“.

Das Öl unter Hauerz lasse sich wahrscheinlich wie früher mit konventionellen Pumpen an die Oberfläche bringen. Dabei würde es sich um geschlossene Förderkreisläufe ohne besondere Umweltgefahren handeln.

Ob Bad Wurzach das glaubt, wird sich bei den Ratsberatungen im März zeigen. „Ich denke der Gemeinderat wird nah an der öffentlichen Meinung sein“, sagt Högerle. Dennoch geht er davon aus, dass Wintershall letztlich die Konzession erhält.

Artikel: Von Hagen Schönherr, www.schwäbische.de

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