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17.05.2016

Erdölreserven steigen – Erdgasreserven schrumpfen rapideAktueller LBEG-Bericht zu Erdöl und Erdgas in Deutschland

Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie vom 13.05.2016

Die Diskussion um die unkonventionelle Erdgasförderung schlägt sich auch in den offiziellen Reserveberichten nieder. Die heimischen Erdgasreserven schrumpften im vergangenen Jahr rapide, teilte das Landesbergamt (LBEG) Niedersachsen mit. Die ungeklärte Rechtslage beim Fracking durch die Verzögerungen eines entsprechenden Bundesgesetzes führte dazu, dass sich die Länderbehörden mit den Genehmigungen und die Unternehmen mit Investitionen lange zurückhielten.

Die heimischen Erdölreserven sind im vergangenen Jahr leicht angestiegen, während die Erdgasreserven stark gesunken sind. Das ist das Ergebnis des aktuellen Berichts „Erdöl- und Erdgasreserven in der Bundesrepublik Deutschland am 1. Januar 2016“, den das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) jetzt veröffentlicht hat.

Erdöl

Die erwarteten Erdölreserven in Deutschland betrugen am Stichtag (1. Januar 2016) 33,9 Millionen Tonnen und liegen damit um 2,9 Millionen Tonnen über denen des Vorjahres (+9,2 %). Diese Zunahme ist auf eine Neubewertung der Reserven und die Inbetriebnahme neuer Lagerstätten­bereiche durch die Unternehmen zurückzuführen.

Nach wie vor lagern die meisten dieser sicheren und wahrscheinlichen Erdölreserven im Norddeutschen Becken. Der Anteil Schleswig-Holsteins mit seinem Feld Mittelplate stieg dabei gegenüber dem Vorjahr um +4,9 % auf 45,7 %. Durch das relativ junge Feld Römerberg stieg der Anteil von Rheinland-Pfalz ebenfalls um +0,4 % auf 26,9 %. Niedersachsen mit seinen alten Ölfeldern an der Westgrenze zu den Niederlanden verfügt mit 24,7 % (-6,3 %) über den drittgrößten Reservenanteil. Im vergangenen Jahr lag Niedersachsen noch an zweiter Stelle.

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland insgesamt 2,4 Millionen Tonnen Erdöl gefördert. Das ist ein leichter Förderrückgang von rund 20.000 Tonnen bzw. -0,7 % gegenüber 2014. Die heimische Förderung trug in 2015 mit einem Anteil von 2,5 % zum heimischen Erdölverbrauch bei.

Erdgas

Die heimischen Rohgasreserven betrugen am 1.Januar 2016 insgesamt 74,4 Milliarden Kubikmeter und liegen damit um 14,2 Milliarden Kubikmeter unter denen des Vorjahres (-16 %). Die Abnahme ist auf die zunehmende Erschöpfung der vorhandenen Lagerstätten zurückzuführen. Außerdem blieben nennenswerte Neufunde aus und die Unternehmen haben vorhandene Kapazitäten aufgrund politischer sowie öffentlichen Diskussionen nicht ausgebaut. Die zentrale Erdgas-Provinz Deutschlands liegt weiterhin in Niedersachsen. Hier lagern nach der aktuellen Statistik 98,3 % (-0,7 %) der Rohgasreserven und es wurden 94,7 % (+0,5 %) des Rohgases gefördert.

Insgesamt produzierte die Erdgasindustrie 2015 in Deutschland nur noch 9,3 Milliarden Kubikmeter Rohgas. Das entspricht einem Förderrückgang von -7,3 %. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 produzierte Deutschland noch 10,1 Milliarden Kubikmeter, 2013 lag das Volumen bei 10,7 Milliarden Kubikmetern und zehn Jahre zuvor waren es sogar 20 Milliarden Kubikmeter und damit mehr als doppelt so viel.

Wie im Jahr 2014 stammten auch im Jahr 2015 rund 9,7 % des in Deutschland verbrauchten Erdgases aus heimischen Quellen. Davon haben die Unternehmen insgesamt 94,7 % (+0,5 %) in Niedersachsen produziert.

Hintergrund „Reserven“:

Bei Reserven handelt es sich um bekannte Lagerstätten (hier Erdöl und Erdgas), die unter den gegebenen wirtschaftlichen und technischen Bedingungen gewinnbar sind.

Das LBEG erfasst jährlich die Erdöl- und Erdgasreserven der Förderfelder in der Bundesrepublik Deutschland. Die Reserven werden auf der Grundlage internationaler Standards ermittelt und beruhen auf den Meldungen der in Deutschland operierenden Erdöl- und Erdgasunternehmen.

Zum Reservenbericht:
http://www.lbeg.niedersachsen.de/erdoel-erdgas-reservenbericht/kurzbericht-erdoel--und-erdgasreserven-in-der-bundesrepublik-deutschland-am-01012011-786.html

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0511 643 3086
E-Mail: info@lbeg.niedersachsen.de
Internet: http://www.lbeg.niedersachsen.de


Quelle:
 Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie 

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