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28.07.2014

Emlichheim bekommt eine Fahrradroute zum 70.Das Unternehmen Wintershall feierte 70 Jahre Ölförderung an seinem Niedergrafschafter Standort. Zum Dank für die gute Zusammenarbeit schenkte es Emlichheim eine Fahrradroute.

Seit den 1940er-Jahren ist Emlichheim eng verbunden mit dem schwarzen Gold. Damals nahm die “Emlichheim I” erstmals ihre Arbeit auf. Am Sonnabend feierte das Unternehmen Wintershall nun 70 Jahre Erdölförderung am Niedergrafschafter Standort mit einem großen Empfang sowie einem “Tag der offenen Tür.”

Rund 200 geladene Gäste waren der Einladung gefolgt und kamen am Vormittag zum Festplatz in Emlichheim. Auch Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters und Emlichheims Bürgermeisterin Sigrun Mittelstädt-Ernsting wohnten der großen Feierstunde bei, durch deren Programm NDR-Moderator Jörg Boecker führte. Für Unterhaltung sorgten an dem Vormittag zudem Historiker und Kabarettist Sebastian Schnoy sowie die Fahrradprofis Hannes Herrmann und Marco Hösel, die spektakuläre Stunts mit ihren Spezialrädern zeigten. Ebenfalls gekommen waren Landrat Friedrich Kethorn und Landtagsabgeordneter Reinhold Hilbers und Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann (alle CDU).

“70 Jahre – und noch lange nicht erschöpft”, sagte Joachim Pünnel, Leiter von Wintershall Deutschland, in seinem Grußwort. Noch immer sei die erste Bohrung, die “Emlichheim I”, aktiv. Täglich mache sie ihr Nickmännchen – und das rund 5000 Mal am Tag. Und Pünnel erklärte zum Standort Emlichheim: “Aus einer Lagerstätte seit mehr als 50 Jahren auf gleichbleibendem Niveau zu produzieren – das ist weltweit einzigartig.”

Dass das Erdöl und Emlichheim fest verbunden sind, das betonten sowohl Daniela Kösters als auch Albert Stegemann in ihren Ansprachen. Eine Tatsache, die sich auch in Emlichheims Wappen wiederspiegelt. Darauf ist unter anderem ein Kopfnicker als Wahrzeichen verewigt. Beide ließen in ihren Reden die 70 Jahre aus Sicht der Grafschaft und der Emlichheimer Revue passieren. Die Wintershall-Mitarbeiter hätten “Exotik und Abwechslung ins triste Dorfleben gebracht”, so Kösters. Und auch die Infrastruktur beeinflusste das Unternehmen positiv.

Doch die Samtgemeindebürgermeisterin konnte auch mit technischem Wissen glänzen. In einfachen Worten erklärte sie das Dampfdruckverfahren, das nun seit rund 35 Jahren angewendet wird, um an den Niedergrafschafter Bodenschatz zu gelangen – und das maßgeblich zum Erfolg der Förderung in Emlichheim beitrug. Denn im “Klein-Texas” der Grafschaft “sprudelt das Erdöl nicht”, sondern ist zäh wie Schuhputzcreme.

Im Gegenzug erklärte Martin Bachmann vom Wintershall-Vorstand: Emlichheim sei ein unverzichtbarer Teil des Unternehmens. Und Bachmann verdeutlichte die Bedeutung der Rohstoffe für die Zukunft. Mit der Energiewende habe sich Deutschland große Ziele gesetzt, aber Erneuerbare allein würden weder eine sichere noch eine bezahlbare Energieversorgung leisten. “Wir brauchen – auf kurze und auf lange Sicht – auch fossile Energien”, erklärte er. “Ohne Öl und Gas gehen uns auf dem Weg ins Grüne die Lichter aus.”

Ein besonderer Höhepunkt war Winterhalls Präsent an die Gemeinde: Das Unternehmen schenkte Emlichheim eine rund 30 Kilometer lange beschilderte Fahrradstrecke – die “Erdölroute”. An den sechs beschilderten Stationen können sich Einheimische und Touristen ab sofort über die Geschichte der heimischen Erdölförderung informieren.

Einblicke in die Arbeit auf der Emlichheimer Anlage gab es zudem beim parallel stattfindenden Tag der offenen Tür. Rund 2000 Ausflügler nahmen die Gelegenheit wahr und kamen ebenfalls zum Festplatz. Mehr als 30 Mal starteten die Busse dort zu einer Rundfahrt über die Anlage. Auf dem Platz selber verzierten währenddessen Künstler aus dem Ruhrgebiet eine Pferdekopfpumpe mit Graffities – sie wird zukünftig an der “Emlichheim I” bei der Arbeit zu sehen sein.

Quelle: Grafschafter Nachrichten

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