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25.01.2016

Elf neue Bohrungen in Emlichheim geplant„Wir werden langfristig investieren. Auch in Emlichheim“, verkündet Dr. Andreas Scheck, Leiter von Wintershall Deutschland, beim Neujahrsempfang in Emlichheim.

Grafschafter Nachrichten vom 23.01.2016

Emlichheim. Die Wintershall hatte nach dem Auftakt im vergangenen Jahr Vertreter der Gemeinde, örtlicher Institutionen und Vereine sowie befreundeter Unternehmen zum zweiten Neujahrsempfang in die Räume der Betriebsstätte eingeladen. Betriebsleiter Horst Prei, seit gut einem Jahr im Amt, gab einen Ausblick auf die Aktivitäten dieses Jahres.

Realisiert werden soll ein Bohrprogramm von rund einem Dutzend Bohrungen, die sich auf den westlichen Teil des Ölfeldes Emlichheim konzentrieren. Acht Bohrungen werden als Förderbohrung niedergebracht. Vier Bohrungen werden zur Dampf-Injektion ausgerüstet. „Damit wir dem Erdöl im Emlichheimer Untergrund in den kommenden Jahren auch ordentlich ’Dampf‘ machen können“, sagte Prei. Geplant ist der Start der Bohrarbeiten für September diesen Jahres. Die Arbeiten werden dann voraussichtlich ein halbes Jahr dauern. Derzeit sind die Vorhaben im Genehmigungsprozess.

Nach den Worten von Prei haben die gesellschaftlichen und politischen Diskussionen über das sogenannte „Fracking“ zu Verzögerungen der Vorhaben geführt. „Und das, obwohl Frac-Technologie im Erdölfeld Emlichheim weder je zur Anwendung gekommen ist, noch je zur Anwendung kommen wird“, erklärte der Betriebsleiter. Aber die Behörden seien verunsichert und es bestehe erhöhter Informationsbedarf. Daher habe man für das sogenannte „Behörden-Engineering“ zusätzliches Personal eingesetzt.

Derzeit fehle es beim Thema „Fracking“ an klaren Vorschriften von den Behörden und vom Gesetzgeber. „Ich hoffe, dass die diesbezüglichen Gesetzesänderungen nun zügig beschlossen werden und wir endlich wieder Planungs- und Investitionssicherheit bekommen“, erklärte Prei.

Sollten die geplanten Bohrprojekte wie geplant realisiert werden können, so der Betriebsleiter, dann schaffe man damit „eine solide Basis für die kommenden Jahre hier in Emlichheim“. Das sei jedoch keineswegs der letzte Schritt, denn: „Die Projektpipeline ist voll mit Ideen für die kommenden Jahrzehnte“. Allerdings sei derzeit der deutliche Rückgang des Ölpreises eine „große Herausforderung“. Man müsse sehen, was wirtschaftlich machbar ist.

In seinem optimistischen Ausblick in die Zukunft sagte Horst Prei, die Wintershall prüfe derzeit, ob die Dampfflutanlage erweitert und die Produktion in Emlichheim noch gesteigert werden könne. Die ersten Erkenntnisse dazu seien positiv, aber es hänge vom Ölpreis ab, was wirtschaftlich sinnvoll sei. Zu diesem Bereich erklärte der Betriebsleiter jedoch: „Auch bei einer Verdoppelung der Dampfproduktionskapazität hat Emlichheim noch immer mehrere Jahrzehnte an Förderung vor sich.“

Angesichts des Ölpreisverfalls von 100 Dollar pro Barrel Mitte 2014 auf derzeit 30 Dollar, hatte der Leiter von Wintershall Deutschland, Andreas Scheck, aber zuvor betont: „Wir wollen weiter Öl und Gas in Deutschland fördern. Klar ist aber auch: der stark gesunkene Ölpreis stellt hierbei im Moment eine Herausforderung dar. So können wir nicht im bisherigen Tempo weitermachen. Das muss jedem klar sein“.

Quelle: Grafschafter Nachrichten

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