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24.01.2012

dpa: „Öl-Konzerne nehmen Pfalz verstärkt in den Blick“Die dpa berichtet am 24.01.2012 über den Ausbau der Ölförderung in der Pfalz, unter anderem über die Aktivitäten der Wintershall.

Der Öl-Preis steigt, und nun soll auch in der Pfalz mehr von dem kostbaren Rohstoff gefördert werden. Millionen Tonnen werden dort vermutet. Mit hohem Aufwand wird derzeit nach neuen Quellen zum Anzapfen gesucht.

Otterstadt/Speyer – Die drei Kolosse halten an, ein Zittern durchfährt den schmalen Weg am idyllischen Rheinufer. Alle 50 Meter versetzen die Messfahrzeuge den Boden über eine spezielle Vorrichtung kilometertief in Schwingung, um mehr über seine Beschaffenheit zu erfahren. Mit den Daten will die Firma GDF Suez mit Sitz im niedersächsischen Lingen herausfinden, ob unter der Erdoberfläche rund um Speyer Öl oder Gas lagert, von dem bisher niemand weiß. Seit Anfang November sind die weißen Fahrzeuge von der Größe ausgewachsener Lastwagen in der Region unterwegs. Ob sich der Aufwand lohnt, wird frühestens in einem Jahr feststehen.

«Es handelt sich hier um die allererste Stufe, die wir unternehmen», sagt GDF-Sprecher Stefan Brieske. Die Daten werden von einem Messwagen registriert und voraussichtlich ab Februar von Geologen analysiert. Sie können mit ihrer Hilfe ein dreidimensionales Bild entwerfen und Gesteinsstrukturen erkennen, in denen eventuell Erdöl oder Erdgas lagert. Den Bodenschatz selbst können sie nicht sehen, doch nach monatelanger Auswertung sagen, wo sich eine Probebohrung auf dem etwa 200 Quadratkilometer großen Gebiet lohnen könnte.

Das französische Unternehmen GDF Suez fördert gemeinsam mit der Speyerer Firma Palatina GeoCon bereits seit vier Jahren Öl in der Gegend, der Rohstoff im sogenannten Feld Römerberg war vor knapp zehn Jahren zufällig und unerwartet bei der Suche nach Erdwärme entdeckt worden – in Buntsandstein 2,5 Kilometer unter der Oberfläche und damit laut Brieske ungewöhnlich tief im Boden. Im Jahr 2010 sprudelten nach Angaben des Wirtschaftsverbands Erdöl- und Erdgasgewinnung rund 70 400 Tonnen Öl aus dem Feld – ein Tropfen auf den heißen Stein: Der jährliche Verbrauch in Deutschland liegt bei 100 Millionen Tonnen pro Jahr.

Generell bietet der Oberrheingraben als ehemaliges Meer geologisch günstige Voraussetzungen, wie Andreas Tschauder vom Landesamt für Geologie und Bergbau berichtet. Es sei deshalb in naher Zukunft mit weiteren Messungen in der Region zu rechnen. Insgesamt werden in Rheinland-Pfalz mehr als neun Millionen Tonnen Öl unter der Erde vermutet, damit kommt das Bundesland auf Platz drei hinter Schleswig-Holstein und Niedersachsen – allerdings mit weitem Abstand. Denn die richtig ergiebigen Quellen sind hierzulande an und vor den Küsten zu finden; dennoch kann Deutschland nur etwa drei Prozent seines Bedarfs selbst decken.

Schon seit 1955 fördert die BASF-Tochterfirma Wintershall Öl in der Pfalz. Sie ist in Landau aktiv und holt dort mehr als 20 000 Tonnen pro Jahr an die Oberfläche. Erst vor einem halben Jahr begann das Unternehmen eine neue Bohrung in der Pfalz – weitere werden auch hier nicht ausgeschlossen.

«Die Öl-Förderung vor der Haustür ist sinnvoll, denn so muss das Öl nicht importiert werden», sagt Sprecher Stefan Leunig. «Der gestiegene Ölpreis macht die Projekte wirtschaftlicher, zudem wurde die Technik weiterentwickelt, so dass es jetzt möglich ist, an Stellen zu fördern, wo es früher nicht ging. Auch stillgelegte Bohrungen könnten deshalb künftig noch einmal neu angeschaut werden.» Das gilt nicht nur für GDF Suez und Wintershall: Erdöl wird auch in Eich bei Worms gefördert, zudem prüft derzeit in Südhessen eine Firma, ob dort in der Tiefe Öl lagert.

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