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11.03.2014

Diepholzer Kreisblatt: Ein Signal für „Düste Z10“Wintershall zeigt sich zuversichtlich, dass die Förderung von Gas an der Bohrstelle „Düste Z10“ vorankommen wird. Aufgrund politischer Ablehnung von unkonventionellem Fracking war das konventionelle Fracking-Projekt in Verzögerung geraten.

Barnstorf. Zuversicht herrschte in dieser Woche bei der Wintershall, die zum wiederholten Mal Gastgeber des Wirtschaftsfrühstücks der Samtgemeinde Barnstorf war. Die Vertreter des Erdöl- und Erdgasproduzenten zeigten sich guter Dinge, dass ihr Projekt “Düste Z10″ zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden könnte. Grund für den Optimismus war der am Montag vom niedersächsischen Umweltministerium veröffentlichte Entwurf eines Runderlasses, der eine weitere Erdgasförderung mit Hilfe der umstrittenen Fracking-Methode in Aussicht stellt.

Bereits vor zwei Jahren hatten sich Vertreter heimischer Unternehmen zum Wirtschaftsfrühstück bei der Wintershall getroffen. Damals bekamen die Gäste die einmalige Gelegenheit, die Bohrstelle “Düste Z10″ zu besichtigen und sich über die geplante Förderung des Erdgas- Vorkommens vor den Toren Barnstorfs zu informieren. Zur Umsetzung des Projektes kam es bisher aber nicht, weil das so genannte “Hydraulic Fracturing”, bei dem chemische Zusatzstoffe ins Erdreich gepumpt werden, auf politischer Ebene in Frage gestellt wurde. Der Antrag für “Düste Z10″ liegt somit seit zwei Jahren beim Landesbergamt auf Eis.

“Wir sind nach den letzten Gesprächen sehr zuversichtlich, dass wir uns mit dem Projekt ,Düste Z10′ durchsetzen werden”, erklärte Diplom-Ingenieur Konrad Siemer, der gemeinsam mit dem kaufmännischen Leiter der Wintershall in Barnstorf, Wilhelm Dieke, über den aktuellen Stand der Dinge informierte. Sie begrüßten das Signal von Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel, der sich für eine umweltverträgliche Erdgasförderung und damit für eine Reform des Bundesbergrechts stark macht, um strengere Auflagen bei der Erdgasförderung und die Einführung einer verpflichtenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) auf Bundesebene durchzusetzen.

“Es ist jetzt an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen und zu zeigen, dass wir in Deutschland in der Lage sind, Hydraulic Fracturing für konventionelle Erdgasförderung unter strengen Auflagen weiterzuentwickeln. Wir brauchen dringend einen klaren und verlässlichen Rechtsrahmen und vor allem Planungssicherheit”, erklärte Wintershall- Pressesprecher Mark Krümpel am Rande des Wirtschaftsfrühstücks gegenüber unserer Zeitung. Wichtig sei, dass der neue Runderlass auf sicheren Füßen stehe und schnell verabschiedet werde. “Auf Bundesebene brauchen wir ein von allen Seiten getragenes Bundesberggesetz. Hier sollte Niedersachsen die Vorreiterrolle übernehmen”, betonte Krümpel.

Nach Auffassung von Minister Wenzel sollen Bürger bei Verfahren beteiligt werden und Umweltverträglichkeitsprüfungen nach der UVP-Richtlinie, die bislang nur ausnahmsweise vorgenommen werden, in Zukunft verpflichtend sein. In diesem Punkt sind die Wintershall-Vertreter zuversichtlich, die Auflagen erfüllen zu können. Sie weisen zudem darauf hin, dass es sich bei “Düste Z10″ um Tight-Gas handelt. Dies sei ein Unterschied zu Schiefergas, das die Wintershall aufgrund bislang unzureichender Forschungsergebnisse nicht per Fracking in Deutschland fördern wolle, betonte Siemer.

Während des Wirtschaftsfrühstücks hoben die Wintershall-Vertreter die Bedeutung der Förderung für den heimischen Standort hervor, der vor zehn Jahren stark gefährdet war. Damals sei das Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen zu dem Ergebnis gekommen, dass Ende 2011 in Barnstorf Schluss sein könnte, so Dieke. Doch der Anstieg des Ölpreises, der damals im Keller war, brachte die Wendeund stellte neues Kapital in Aussicht, um alte Erdöl- und Erdgasfelder mit neuen Techniken zu fördern. “Wir sind aus diesem Tal heraus”, sagte Dieke. Es gebe inzwischen Pläne, die Bausubstanz am “Forschungszentrum Barnstorf” zu erweitern. Voraussetzung sei jedoch, dass die Rahmenbedingungen stimmten. Will heißen: Auf Projekten wie “Düste Z10″ basiert die Zukunft der Wintershall, die seit 60 Jahren in Barnstorf ansässig ist. sp

Quelle: Diepholzer Kreisblatt

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