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12.03.2015

Die Pferdekopfpumpe kehrt zurück Deutschlands größter Erdölproduzent Wintershall prüft eine Wiederaufnahme der traditionellen Erdölförderung in Oberschwaben. Wie schon im benachbarten Unterallgäu vermutet die BASF-Tochter noch Erdölvorkommen in der Region. Wie Wintershall sich auf die Suche nach den unentdeckten Schätzen machen will, haben Unternehmensvertreter jetzt den Politikern von Aitrach vorgestellt.

Schwäbische Zeitung vom 11.03.2015

Aitrach sz Passend zum Thema „Wiederaufnahme der traditionellen Ölförderung“ auf dem Engelsberg bei Hauerz hat der Aitracher Gemeinderat seine jüngste Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus Treherz abgehalten. Die Aitracher Teilgemeinde Treherz liegt in der Nähe des ehemligen Fördergebietes, in dem von 1984 bis zum Jahr 1995 an vier Bohrstellen Öl gefördert wurde. Wegen des Preiseinbruches in den 1990er Jahren wurde die Produktion damals eingestellt und die Förder- und Betriebsplätze vollständig zurückgebaut.

Nun soll die konventionelle Ölförderung in Süddeutschland für Wintershall, einer Tochterfirma der BASF, wieder belebt werden. Dabei geht es nicht nur um Oberschwaben, auch in Lauben und Bedernau im Unterallgäu nimmt man bereits Testbohrungen vor. Mönchsrot (Rot a.d. Rot) und Hauerz sollen noch folgen. „Wir wollen nachschauen, ob noch Potenzial da ist“, sagte Scheck. Denn: „Wir brauchen heimisches Erdöl.“ Das in der Region geförderte Öl werde vor allem als Rohstoff zur Herstellung von Kunststoff oder Medikamenten verwendet. Daher will man an „alter“ Stelle noch vorhandenes Öl fördern und weitere Vorhaben erkunden.

Zur Information über die weitere geplanten Maßnahmen auf dem Engelsberg bei Hauerz entsandte die Firma Wintershall eine dreiköpfige Delegation nach Treherz, die dem Gemeinderat und acht Zuhörern Rede und Antwort stand. Als erster Schritt zur Verwirklichung des Vorhabens stehen zunächst seismische Messungen auf dem Programm, eine Methode im Echolotverfahren, um eine 3-D-Darstellung der verschiedenen Gesteinsschichten zu gewinnen, so Andreas Scheck, Leiter Wintershall Deutschland. Scheck schloss ein Frackingverfahren für diese Region aus. In diesem Zusammenhang erinnerte Bürgermeister Thomas Kellenberger an einen früheren Gemeinderatsbeschluss gegen das Frackingverfahren, im übrigen stehe man einer konventionellen Ölförderung seitens der Gemeinde nicht im Wege. Der Gemeindechef begrüßte die Informationspolitik des Energieversorgungsunternehmens.

Infoveranstaltung in Bad Wurzach

Das ganze Verfahren, bei dem auch die Träger der öffentlichen Belange involviert werden, laufe beim Bergamt auf, von dort werde auch die Erlaubnis erteilt. Der Zeitplan sieht die Seismik-Untersuchung für Oktober/November dieses Jahres vor, bei positiven Ergebnissen wird es zwei bis drei Explorationsbohrungen im Herbst/Winter 2016/2017 geben, eine Wiederaufnahme der Produktion erfolge frühestens ab 2018, die Förderungsdauer bezifferte Scheck möglicherweise auf mehrere Jahrzehnte.

Geophysiker Tobias Fuhren erläuterte die technischen Details der geplanten Untersuchungen und Sandra Arndt informierte über Aktivitäten von Bürgern mit Bürgern, unter anderem eine Informationsveranstaltung am 26. März in Bad-Wurzach. „Wir wollen transparent und gezielt informieren.“ Davon machten Räte und Bürgermeister regen Gebrauch. Wie weit die Entscheidungsfreiheit und Mitbestimmung des Gemeinderates gehe, wie es mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung ausschaue, wie sieht es bei der Lärmbelastung aus, wie bei möglichen Flur- und Gebäudeschäden? – so lauteten einige Fragen.

Sachlichen Begründungen werde immer Rechnung getragen und auch bei gemeindlichen Angelegenheiten gebe es eine Einflussnahme, zum Beispiel bei der Trinkwasserversorgung, so Scheck. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung sei erst ab einer Fördermenge von 500 Tonnen/Tag notwendig, in Hauerz gehe man von 10 bis 20 Tonnen/Tag aus. Beim Gebäudeschutz halte man sich an die vorgeschriebene DIN-Norm, die Lärmbelastung sei nicht größer als die bei der Maisernte, gehe allerdings abends bis um 22 Uhr. An Platzbedarf sei pro Bohrstelle etwa 500 Quadratmeter vorgesehen. 

Quelle: Schwäbische Zeitung

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