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26.01.2012

Bremer Nachrichten: „Wintershall erkundet neues Erdgasfeld / Förderung in Barnstorf nur mit umstrittener Fracking-Methode möglich“Die Bremer Nachrichten berichten: “Der Gasproduzent Wintershall erkundet in der Nähe von Barnstorf (Kreis Diepholz) ein neues Erdgasvorkommen. Es wird in etwa 4000 Meter Tiefe vermutet und soll mit der Fracking-Methode erschlossen werden, die wegen befürchteter Umweltschäden in der Kritik steht.“ Wintershall setzt dabei auf Transparenz und umfangreiche Information.

Zehn Milliarden Kubikmeter förderbares Erdgas vermutet die Wintershall in einem neuen Erdgasfeld im Landkreis Diepholz. Anfang des Monats hat das Energieversorgungsunternehmen mit einer Erkundungsbohrung begonnen. Das sogenannte Tight Gas kann nur mit der umstrittenen Fracking-Methode gefördert werden.

Von Hans Ettemeyer und Ulrich Tatje

Barnstorf·Achim – Der Gasproduzent Wintershall erkundet in der Nähe von Barnstorf (Kreis Diepholz) ein neues Erdgasvorkommen. Es wird in etwa 4000 Meter Tiefe vermutet und soll mit der Fracking-Methode erschlossen werden, die wegen befürchteter Umweltschäden in der Kritik steht. Unterdessen plant das Gasinfrastruktur- und Transportunternehmen Gasunie Deutschland in Achim (Kreis Verden) eine neue Verdichterstation. Ab Oktober 2014 soll von dort russisches Erdgas aus der jetzt noch im Bau befindlichen nordeuropäischen Erdgasleitung (NEL) in das Verteilernetz der Gasunie gepumpt werden.

Bei dem Erdgasvorkommen in Barnstorf handelt es sich nach Angaben von Winters-hall um Tight Gas. Es lagert in einer tiefliegenden Schicht aus dichtem Sandstein und lässt sich daraus nur mit der Fracking-Methode lösen. Die Fördertechnik, mit der im Gestein Risse erzeugt werden, ist jedoch umstritten, weil dabei neben Wasser und Sand auch zum Teil giftige Chemikalien in die Erde gepresst werden. Fracking-Gegner befürchten eine Verseuchung des Grundwassers.

Wintershall-Sprecher Stefan Leunig verweist auf 120 Fracs, bei denen das Unternehmen in den vergangenen 30 Jahren Erfahrungen gesammelt habe – auch in Barnstorf. “Bislang hat es dabei noch nie ein Problem gegeben.” Wintershall setze auf Transparenz und umfangreiche Information, sagt Leunig. Man werde die Öffentlichkeit über jeden Arbeitsschritt auf dem Laufenden halten. Es sei auch daran gedacht, die chemische Zusammensetzung der Frac-Flüssigkeit zu veröffentlichen. Die ersten Frac-Arbeiten sind für den Sommer geplant. Bislang sei dafür aber noch kein Antrag beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie gestellt worden, sagt Leunig.

Mit der vor wenigen Tagen begonnenen Erkundungsbohrung “Düste Z10″ will Wintershall zunächst klären, ob sich das erwartete Vorkommen wirtschaftlich fördern lässt. Drei bis vier Monate werde die Bohrung dauern, sagt Leunig. Im Herbst sei ein Fördertest geplant. Bis zu 40 Milliarden Kubikmeter Erdgas werden in den Karbon-Schichten 4000 Meter tief unter der Erdoberfläche vermutet. Die förderbare Menge schätzt das Unternehmen auf etwa zehn Milliarden Kubikmeter. Sollten sich diese Annahmen bestätigen, könne Wintershall am Standort Barnstorf für mehrere Jahrzehnte weiter Erdgas fördern, so Stefan Leunig. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der Erdgas-Jahresverbrauch bei 100 Milliarden Kubikmeter.

Barnstorf ist seit Jahrzehnten ein Zentrum für Erkundungs- und Produktionsarbeiten der Wintershall. Nach Unternehmensangaben werden pro Jahr etwa eine Million Tonnen Erdöl und 900 Millionen Kubikmeter Erdgas produziert. 350 Mitarbeiter sind in Barnstorf beschäftigt.

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