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30.12.2011

Augsburger Allgemeine: „Dubai, Dallas, Dietershofen: Hoffnung auf Erdöl aus dem Unterallgäu“Die Augsbuger Allgemeine berichtet in ihrer Ausgabe vom 30.12.2011 über heimische Vorkommen im Unterallgäu, unter anderem über die Aktivitäten der Wintershall.

“Dubai, Dallas, Dietershofen: Hoffnung auf Erdöl aus dem Unterallgäu”

Die seismischen Messungen sind abgeschlossen. Auswertung der Daten kann bis zum Sommer dauern.

Unterallgäu – Viele Kabel und große Fahrzeuge waren in den vergangenen Monaten in dem Gebiet zwischen Boos und Pfaffenhausen zu sehen. Die Firma Rhein Petroleum hat sich dort auf die Suche nach Erdöl gemacht (wir berichteten) – und das mit einer großen Aktion: Insgesamt 180 Quadratkilometer wurden vermessen. Jetzt geht es an die Auswertung.

Und die ist kein leichtes Unterfangen. Viele Terabyte an gesammelten Daten müssen jetzt in Zusammenhang gebracht werden, sodass am Ende ein dreidimensionales Abbild des Bodens im Unterallgäu entsteht, das Experten auswerten können.

Spezialfahrzeuge, sogenannte “Vibro-Fahrzeuge” sind dafür die gesamte Fläche abgefahren. Alle 40 Meter hielten sie an, zwölf Sekunden vibrierte ihre Bodenplatte, Erdmikrofone zeichneten die Schallwellen auf, die von den Gesteinsschichten unterschiedlich reflektiert werden. Insgesamt 11 000 Punkte wurden so im Unterallgäu vermessen – von Boos über Memmingerberg und Lauben bis hin nach Oberrieden und Pfaffenhausen, wo die besonderen Fahrzeuge noch bis in den Dezember hinein unterwegs waren.

Dr. Michael Suana, Geschäftsführer von Rhein Petroleum, zeigt sich zufrieden mit den Messungen, die zwei Wochen früher als geplant beendet werden konnten. “Die Arbeiten sind optimal und ohne Zwischenfälle verlaufen.” Die Zusammenarbeit mit den Behörden, Gemeinden und auch der Bevölkerung – allen voran den Landwirten – habe gut geklappt.

Nun werden die gesammelten Datenmengen ausgewertet, sodass voraussichtlich im Sommer kommenden Jahres die ersten Ergebnisse vorliegen, anhand derer man Rückschlüsse ziehen kann, ob im Unterallgäuer Untergrund Erdöl oder Erdgas schlummert. Gibt es Anzeichen dafür, kommt es erst noch zu Probebohrungen, ehe eine eigentliche Förderung vorbereitet wird.

Im Unterallgäu wurde schon einmal Öl gefördert – bis die Förderung nicht mehr wirtschaftlich genug war und deshalb eingestellt wurde. Heute ist die Technik viel ausgereifter, auch horizontales Bohren ist laut Experten möglich. Dr. Suana veranschaulicht die heutige moderne Technik am liebsten mit einem Vergleich: Heute könne man so genau bohren, als ob auf einem Fußballfeld ein Zahnarzt auf einem Stuhl in einem Tor sitzt und seinen Patienten auf dem Stuhl im gegenüberliegenden Tor behandelt.

Die neuen Techniken sind auch für die Firma Wintershall eine Überlegung wert, wieder im Unterallgäu Öl zu fördern. Wintershall hat bereits im Dezember 2009 bei Bedernau Testbohrungen gemacht. Aufgrund der Bohrergebnisse wurde nun das gesamte Feld mit der 3-D-Seismik vermessen, erklärt Sprecher Stefan Leunig – Betriebsführer der Arbeiten war Rhein Petroleum, mit dem Wintershall eine Partnerschaft verbindet.

Für 2012 plant Wintershall weitere Bohrungen in Bedernau, so Leunig, gegebenenfalls gegen Mitte des Jahres. Im Feld Bedernau ist Wintershall Betriebsführer und die Heidelberger Firma Rhein Petroleum Partner.

Zwischen 4,5 und fünf Millionen Euro kosten die seismischen Messungen laut Rhein Petroleum. Im kommenden Jahr werden dann die Auswertungen zeigen, ob sich die Investition gelohnt hat.

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