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13.07.2015

Aktueller LBEG-Jahresbericht für DeutschlandErdgasförderung weiterhin rückläufig

Der Rückgang der deutschen Erdgasförderung hat sich im vergangenen Jahr weiter fortgesetzt. Die Fördermenge nahm um 5,8 % auf 10,1 Milliarden Kubikmeter (m³) ab. Auch die Erdölförderung verzeichnete nach einem leichten Plus im Jahr zuvor einen Rückgang um 7,9 % auf jetzt 2,4 Millionen Tonnen (t). Das ist das Ergebnis des aktuellen Jahresberichts „Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 2014“, den das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) jetzt veröffentlicht hat.

Die rückläufige Produktion bei Erdgas resultiert aus dem natürlichen Förderabfall der Lagerstätten. Die Erdgasreserven in Deutschland verringerten sich überproportional zur Fördermenge, ihr Volumen nahm um 15,1 Milliarden auf jetzt 88,5 Milliarden m³ ab.

Trotz des Förderabfalls trug die heimische Erdgasproduktion weiterhin mit einem Anteil von 10 % zur Versorgung in Deutschland bei.

Die geringeren Fördermengen bei Erdöl sind überwiegend auf den Rückgang in den förderstärksten Ölfeldern, insbesondere Mittelplate (Schleswig-Holstein), zurückzuführen. Rückläufig sind auch die Erdölreserven, die um 0,4 Millionen auf jetzt 31,1 Millionen t abnahmen.

Die Erkundungsaktivitäten der Erdöl- und Erdgasindustrie in Deutschland haben sich 2014 unterschiedlich entwickelt. Während die Anzahl der Explorationsbohrungen wieder angestiegen ist, hat die geophysikalische Vorerkundung in ihrem Umfang abgenommen.

Die Gesamtfläche der Erlaubnisfelder zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen (Erdöl und Erdgas) hat sich um etwa 7500 auf rund 105 000 Quadratkilometer (km²) verkleinert. Neue Erlaubnisfelder wurden nur in Bayern und Niedersachsen vergeben.

Dem Trend der letzen Jahre folgend hat 2014 das technisch nutzbare Arbeitsgasvolumen der Untertage-Erdgasspeicher abermals zugenommen und damit zur Steigerung der Versorgungssicherheit mit Erdgas beigetragen. Das Volumen wurde um 0,8 Milliarden auf 24,6 Milliarden m3 ausgebaut. In den kommenden Jahren soll das Arbeitsgasvolumen um weitere 5,5 Milliarden m3 erhöht werden.

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