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05.06.2018

Zwei Betriebe werben um Fachkräfte von morgen„Tag der Ausbildung“: Lubing und Wintershall ziehen positives Fazit

Apprentice day in Barnstorf Wintershall

Diepholzer Kreiszeitung vom 05.06.2018

Von Thomas Speckmann. Barnstorf. Zufriedene Gesichter bei der Maschinenfabrik Lubing und Wintershall: Die beiden Unternehmen veranstalteten erstmals gemeinsam einen „Tag der Ausbildung“ in Barnstorf. Das Angebot richtete sich in erster Linie an junge Menschen, die sich mit der Berufswahl beschäftigen und auf der Suche nach einer Lehrstelle sind. Sie erhielten einen Einblick in die Betriebe und bekamen nützliche Informationen aus erster Hand.

Als Luke Brüning am Samstagmittag die Halle an der Lubingstraße betrat, blieb er gleich vor einem Schaltkasten stehen, den Auszubildende des Betriebes zu Demonstrationszwecken aufgebaut hatten. „Ich repariere gerne Dinge“, erklärte der 15-jährige Barnstorfer, der zurzeit die zehnte Klasse der Christian-Hülsmeyer-Schule in Barnstorf besucht. In Begleitung seines Vaters Bernd nutzte der Schüler nun die Gelegenheit, um sich über die Ausbildungsmöglichkeiten insbesondere im technischen Bereich zu informieren.

Bei Rene Harms waren die Besucher gleich an der richtigen Adresse. Der 19-jährige Cornauer, der zurzeit eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik absolviert, schilderte seine persönlichen Erfahrungen. Wie viele junge Leute hatte auch er nach dem Schulabschluss die Qual der Wahl, was seine berufliche Zukunft betrifft. Die Wirtschaftsschule entsprach nicht seinen Vorstellungen, sodass er sich nach einem Jahr anderweitig orientierte. Sein Weg führte zu Lubing, wo er sich inzwischen gut zurechtgefunden hat und Erfolgserlebnisse sammelt. „Es war gut, dass ich die Ausbildung angefangen habe“, lächelte Rene Harms.

Gleich nebenan berichteten weitere Azubis und Fachkräfte über ihre Erfahrungen in dem mittelständischen Unternehmen, das sich auf Tränke-, Förder- und Klimasysteme für die Tierhaltung spezialisiert hat. Die Besucher bekamen einen praxisnahen Einblick in den Betrieb, konnten verschiedene Abteilungen besichtigen und sich über die Tätigkeiten von Maschinen- und Anlagenführern, Zerspanungsmechanikern und anderen Fachkräften informieren.

Ähnliches Bild bei Wintershall an der Rechterner Straße, wo ebenfalls schon um 10 Uhr die ersten interessierten Besucher an der Pforte standen. Die kaufmännischen Auszubildenden des Unternehmens nahmen die Gäste in Empfang, gaben einen ersten Überblick über das Tagesprogramm und erläuterten allgemeine Inhalte zur Ausbildung bei Deutschlands größtem international tätigen Erdöl- und Erdgasproduzenten.

An verschiedenen Stationen stellten die jungen Mitarbeiter mit ihren Ausbildern unterschiedliche Geräte und Projekte ihrer jeweiligen Berufe vor. In der Werkstatt konnten sich interessierte Schüler zum Beispiel über die Aufgaben eines Industriemechanikers für Instandhaltung informieren. Die Azubis zeigten Produktionsstraßen und ließen die Gäste an einem selbst gebauten Greifer Bälle fangen. An einer anderen Station wurde über den Ausbildungsberuf „Bergbautechnologe“ informiert. Auch hier hatten die Besucher die Möglichkeit, bei einem Dichtungswechsel tatkräftig mit anzupacken. Ein Schnuppertest lieferte Erkenntnisse zur beruflichen Eignung.

Nach Angaben der Unternehmen wurde das Angebot von bis zu 100 Besuchern genutzt. „Wir freuen uns sehr, dass der Tag so gut angenommen wurde und hoffen nun, dass wir mit dem Angebot das Interesse an unseren Ausbildungen wecken konnten und uns viele Bewerbungen erreichen“, zog Nadine Borawski, Leiterin der Ausbildung bei Wintershall, eine positive Bilanz. Die ersten Bewerbungen seien bereits eingegangen.

Auch bei Lubing sah sich die Personalleitung in dem gemeinsamen Bemühen um neue Auszubildende bestätigt: „Wir sind mit der Veranstaltung sehr zufrieden“, sagte Angela Welp. Sie erhoffe sich vor allem eine Wirkung, die über die Besetzung der Lehrstellen hinausreiche. „Wir brauchen Fachkräfte – und die müssen wir ausbilden“, so Welp weiter. Das Unternehmen würde gerne noch weiteres Personal in der Produktion einstellen. Der Bedarf sei vorhanden, doch auf dem Markt fehlten qualifizierte Kräfte.

Einig sind sich die Verantwortlichen bei Lubing und Wintershall darin, dass der „Tag der Ausbildung“ keine einmalige Sache bleiben soll. „Der Tag hat sich für uns gelohnt und soll auch künftig angeboten werden“, kündigte Borawski an. Zustimmendes Nicken bei Welp, die eine Wiederholung im nächsten Jahr in Aussicht stellte und sich vorstellen könnte, dass dann noch weitere Ausbildungsbetriebe in Barnstorf Ort mitziehen.

Quelle: www.kreiszeitung.de

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