Wintershall Corporate Website

Wintershall ist weltweit aktiv. Erfahren Sie mehr über unsere Strategie, Projekte und Werte auf unserer Corporate Website.

www.wintershall.com

 

 

Wintershall Deutschland

Wintershall Weltweit
28.03.2019

Wintershall startet umfangreiche Untersuchung zu zwei defekten Lagerstättenwasser-BohrungenErste Ergebnisse geben keine Hinweise auf Umweltschaden

Lagerstättenwasser Bohrung Emlichheim Wintershall Deutsch

Emlichheim. Nach Korrosionsschäden an zwei Einpressbohrungen für Lagerstättenwasser liegen jetzt erste Ergebnisse von Wasseruntersuchungen vor. In Nähe der Bohrungen Em 132 und Em 51 der Wintershall sind dazu bereits eine erste Grundwasserprobe und mehrere Proben des Oberflächenwassers an verschiedenen Stellen untersucht worden. Die Proben zeigten keinerlei Veränderungen des Wassers und sind einwandfrei. Derzeit gibt es keine Hinweise für eine Umweltbeeinträchtigung.

Wintershall hat dem Landesbergamt als Aufsichtsbehörde, der Grafschaft Bentheim und der Samtgemeinde Emlichheim einen umfangreichen Maßnahmenkatalog vorgestellt, um die beiden Einpressbohrungen genaustens zu untersuchen und Umweltauswirkungen weitergehend auszuschließen. „Wichtig ist eine schnelle, aber zugleich auch sorgfältige Untersuchung, ob Lagerstättenwasser ausgetreten ist und wie es zu dem Korrosionsschaden kommen konnte. Wir werden dies in jeder Hinsicht vorantreiben und unterstützen“, sagt Joachim Pünnel, Vice President Production & Operational Excellence bei Wintershall: „Dabei scheuen wir uns auch nicht, unsere eigenen Abläufe selbstkritisch zu hinterfragen.“

Die Schäden an den Einpressbohrungen Em 132 und Em 51 hatte Wintershall bei Wartungsarbeiten festgestellt und die Bohrungen außer Betrieb genommen (s. Meldungen vom 15.3.19 und 25.3.19). Durch die Rohre der beiden Bohrungen wird Wasser, das bei der Erdölförderung mitgefördert wird, in die Lagerstätte in rund 900 Meter Tiefe zurückgeführt. Ob möglicherweise an den schadhaften Stellen der beiden Bohrungen Lagerstättenwasser in der Tiefe ausgetreten ist, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Nach ersten Untersuchungen gibt es keine Auswirkungen auf Grundwasser und Oberflächenwasser. Weitere Untersuchungen sollen jedoch folgen.

Wintershall hat aktuell die anderen vier in Betrieb befindlichen Einpress- und Versenkbohrungen in Emlichheim vorsorglich nochmals einer Untersuchung unterzogen. Die Bohrungen sind in einem betriebssicheren Zustand.

Der Maßnahmenkatalog der Wintershall für die weiteren Untersuchungen der beiden Lagerstättenwasser-Bohrungen ist umfangreich:  

  • Weitere Wasserproben aus Grundwasserbrunnen im Bereich des Erdölfelds Emlichheim werden entnommen und analysiert. Zusätzlich zu den eigenen Untersuchungen sollen unabhängige Beprobungen und Analysen durchgeführt werden, um die Ergebnisse der eigenen Wasseranalysen zu überprüfen.
  • Für das unterirdische Umfeld der beiden Bohrungen wird ein geologisches Profil erstellt. Dazu werden kurzfristig geoelektrische Messungen durchgeführt, mit denen die optimale Lage von weiteren Grundwassermessstellen rund um die Bohrungen ermittelt werden kann.
  • Die beiden schadhaften Einpressbohrungen für Lagerstättenwasser werden näher analysiert und die Rohre mit Kamerafahrten untersucht. Zusätzlich werden in Abstimmung mit Aufsichtsbehörden weitere technische Tests an den beiden Lagerstättenwasser-Bohrungen durchgeführt.

Wintershall wird über die Untersuchungen laufend berichten und Ergebnisse frühzeitig, umfassend und transparent gegenüber Öffentlichkeit und Aufsichtsbehörden kommunizieren.

Aktuelle News

24.04.2019 Bohrungen werden verfüllt

Die Verfüllungsarbeiten werden voraussichtlich jeweils etwa drei Wochen pro Bohrung in Anspruch nehmen

02.04.2019 Zukunft von Wintershall: Allianz für den Standort Barnstorf

„Wir brauchen eine Allianz für den Standort Barnstorf!“

02.04.2019 „Wir wollen weiter ein starkes Barnstorf“

Wintershall beteiligt sich an der Allianz für Barnstorf

02.04.2019 Barnstorf bildet aus

Tag der Ausbildung am Standort Barnstorf

25.03.2019 Schaden an Bohrung

Hinweise auf eine Gefährdung von Menschen und Umwelt liegen aktuell nicht vor