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30.04.2019

Wintershall setzt Maßnahmen zur Untersuchung zweier defekter Lagerstättenwasser-Bohrungen umZwischenergebnisse jetzt Gemeinde, Grafschaft und Bergamt vorgestellt

Emlichheim

© Wintershall/Christian Burkert

Emlichheim. Nach Korrosionsschäden an zwei Lagerstättenwasser- Bohrungen von Wintershall in Emlichheim liegen jetzt Zwischenergebnisse von umfangreichen Wasseruntersuchungen der internationalen Labor-Gruppe Eurofins vor. Die Analysen der Proben zeigen, dass es keinerlei Anhaltspunkte für den Austritt von Lagerstättenwasser in das Oberflächenwasser gibt. Zudem zeigen weitere Analysen von Proben aus den Messtellen um die Bohrungen Em 132 und Em 51, dass kein Lagerstättenwasser in das oberflächennahe Grundwasser ausgetreten ist. In den kommenden Tagen liegen die Ergebnisse von weiteren Messstellen vor.

In den vergangenen vier Wochen hat Eurofins in der Nähe der zwei schadhaften Einpressbohrungen Em 132 und Em 51 insgesamt zwölf Grundwasserproben und zehn Proben des Oberflächenwassers entnommen.

„Nach diesen ersten Proben gehen wir nicht davon aus, dass es Umweltbeeinträchtigungen gibt. Das ist ein gutes Zwischenergebnis. Wir werden die weiteren Untersuchungen in enger Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden durchführen“, sagt Joachim Pünnel, Vice President Production & Operational Excellence bei Wintershall.

Die Wasser-Untersuchungen gehören zu einem Maßnahmenkatalog, den Wintershall Ende März dem Landesbergamt als Aufsichtsbehörde, der Grafschaft Bentheim und der Samtgemeinde Emlichheim vorgestellt hat.

Der Maßnahmenkatalog im Überblick:

  • Entnahme und Analyse von Wasserproben aus Grundwasserbrunnen im Bereich der betroffenen Bohrungen Em 132 und Em 51 durch Eurofins.
  • Bohren von sieben Grundwassermessstellen und Entnahme von Proben sowie Analyse durch Eurofins.
  • Entnahme und Analyse von Proben des Oberflächenwassers durch Eurofins.
  • Erstellung eines Grundwassermonitoringkonzepts im Rahmen einer hydrogeologischen Studie durch die Ingenieursgesellschaft Dr. Schmidt mbH.
  • Analyse des Lagerstättenwassers durch Eurofins.
  • Weitere Analysen der beiden schadhaften Einpressbohrungen für Lagerstättenwasser. Die Rohre wurden unter anderem mit Kamerafahrten untersucht.
  • Untersuchung aller Einpress- und Versenkbohrungen in Emlichheim. Das Ergebnis: Die Bohrungen sind in einem betriebssicheren Zustand.

Diese Maßnahmen werden noch durchgeführt:

  • Auswertung weiterer Wasserproben.
  • Rückförder- und Einpressversuche in der Bohrung Em 132 im Mai, um weitere Informationen zu gewinnen.
  • Abhängig von den Ergebnissen der vorgenannten Versuche: Tiefbohrung (inklusive Entnahme von Gesteinsproben) im Abstrombereich der Bohrung Em 132 Mitte Juni, um verbesserte Aussagen zur Lithologie (Schichtenfolge) zu erhalten und ein Grundwassermonitoring der tieferen Formationsschichten durchführen zu können.

Die Schäden an den Einpressbohrungen Em 132 und Em 51 hatte Wintershall bei Wartungsarbeiten festgestellt und die Bohrungen außer Betrieb genommen (s. Meldungen vom 15.3.19 und 25.3.19). Durch die Rohre der beiden Bohrungen wurde Wasser, das bei der Erdölförderung mitgefördert wird, in die Lagerstätte in rund 900 Meter Tiefe zurückgeführt.

Wintershall wird über die weiteren Untersuchungen laufend berichten und die Ergebnisse der Öffentlichkeit und den Aufsichtsbehörden vorstellen. „Wir treiben die umfangreiche Untersuchung weiter voran, um Umweltbelastungen ausschließen zu können“, sagt Pünnel.

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