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09.03.2018

Wintershall schließt seismische Messungen in Emlichheim abMit den gewonnenen Daten will sich die BASF-Tochter ein noch genaueres Bild vom Erdölfeld Emlichheim an der deutsch-niederländischen Grenze machen.

Worker doing seismic measurements Wintershall

Wintershall hat nach rund acht Wochen die 3D-Seismik im niedersächsischen Emlichheim (Grafschaft Bentheim) erfolgreich abgeschlossen. Mit den gewonnenen Daten will sich die BASF-Tochter ein noch genaueres Bild vom Erdölfeld Emlichheim an der deutsch-niederländischen Grenze machen. Ziel ist es, noch unerschlossene Reserven zu erschließen.

Emlichheim gehört zu den größten und traditionsreichsten Produktionen in Deutschland. Wintershall fördert dort seit über 70 Jahren Erdöl auf gleichbleibend hohem Niveau. Im Sommer 2017 hatte Wintershall bereits eine Bohrkampagne mit 13 neuen Bohrungen und einer Investition von 30 Millionen Euro erfolgreich beendet.

„Wir konnten die 3D-seismischen Messungen in Emlichheim zügig abschließen. Ganz wesentlich dafür war die sehr gute Zusammenarbeit mit den deutschen und niederländischen Grundstückseigentümern und Landwirten, der Politik, den Behörden und Nachbarn“, sagt Wintershall-Projekteiter Tobias Fuhren. „Wir bedanken uns ausdrücklich für die Unterstützung und das Vertrauen in unsere Arbeit. Und wir bedanken uns für das Verständnis, das alle Anwohner im Messgebiet in den vergangenen Wochen für unsere Arbeiten aufgebracht haben.“ Erste Ergebnisse der grenzüberschreitenden Messung werden Anfang 2019 vorliegen.

Für die 3D-Vermessung des Emlichheimer Erdölfeldes hat Wintershall als Methode das seismische Impulsverfahren eingesetzt, bei dem sich die Schallquellen im Boden befinden. Als Signalempfänger kamen moderne, kabellose Geophone zum Einsatz.  Das grenzüberschreitende Messgebiet umfasste 37 Quadratkilometer, davon 22 Quadratkilometer auf deutscher Seite (Samtgemeinde Emlichheim) und 15 Kilometer auf niederländischer Seite (Gemeinden Schoonebeek und Coevorden).

Wintershall schließt die Messungen ohne größere Schäden ab. Nur vereinzelt ist es wetterbedingt zu Flurschäden gekommen. Schäden, die bei den Messungen entstanden sind, werden selbstverständlich reguliert.

Aus den gewonnenen Daten erstellen Wintershall-Experten in den kommenden Monaten mit Computerunterstützung ein genaues dreidimensionales Abbild der geologischen Schichten des Untergrunds in Emlichheim. So können die daraus produzierbaren Mengen an Erdöl abgeschätzt sowie Bohrungen optimal platziert werden.

„Unsere im vergangenen Jahr durchgeführten neuen Bohrungen und die nun abgeschlossene 3D-Seismik sind Teil einer Gesamtstrategie, um die Produktion in Emlichheim weiter fit für die Zukunft zu machen“, sagte Horst Prei, Betriebsleiter von Wintershall in Emlichheim. „Der Standort Emlichheim zeigt, dass Erdöl aus Niedersachsen eine Zukunft hat“, so Prei.

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