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19.01.2015

Wintershall prüft Wiedererschließung des Erdölfelds SuderbruchZwei Erkundungsbohrungen sollen weitere Erkenntnisse liefern

Wintershall Deutschland prüft die Wiedererschließung des ehemaligen Erdölfeldes Suderbruch im Landkreis Nienburg. Voraussichtlich im Sommer 2015 plant die BASF-Tochter daher zwei Erkundungsbohrungen. Ziel der Bohrungen, die von einem gemeinsamen Platz westlich der Gemeinde Rodewald durchgeführt werden sollen, ist herauszufinden, ob eine Wiederaufnahme der traditionellen Erdölförderung wirtschaftlich sein könnte.

Im Falle einer Wiedererschließung des Erdölfelds Suderbruch wäre Wintershall Deutschland mit einem Anteil von 50 Prozent Betriebsführer. Die weiteren 50 Prozent hält die ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG). Die Erdöllagerstätte Suderbruch liegt im Bewilligungsfeld „Nienhagener Heide“ in den Samtgemeinden Steimbke (Landkreis Nienburg) und Schwarmstedt (Landkreis Heidekreis). Die Wiedererschließung ist ohne den Einsatz von Hydraulic Fracturing geplant.

Im Erdölfeld Suderbruch wurden bis 1994 insgesamt 3,4 Millionen Tonnen Erdöl gefördert. Aus wirtschaftlichen Gründen hat der damalige Betriebsführer BEB die Ölproduktion 1996 eingestellt, Bohrungen verfüllt und die Förderplätze zu Ackerland rekultiviert. EMPG hat die Konzession später von BEB übernommen und ist bis heute Inhaber des Erdölfeldes. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat im Januar 2014 die Konzession mit der Auflage verlängert, die Potenziale des Erdöfeldes neu zu bewerten und unter anderem eine Erkundungsbohrung abzuteufen. 

„Wir vermuten noch Erdölvorkommen in diesem Gebiet. Daher haben wir Interesse an einer Wiedererschließung“, sagt Andreas Scheck, Leiter Wintershall Deutschland.

Nach dem Abteufen der beiden Explorationsbohrungen im Spätsommer soll sich den derzeitigen Planungen zufolge eine Testförderphase von mindestens sechs Monaten anschließen. Nach Abschluss dieses Fördertests will Wintershall über die Gesamtwiedererschließung entscheiden. Der Produktionsbeginn der Neuerschließung der gesamten Lagerstätte wäre ab 2018 denkbar. 

Das geförderte Erdöl wird während der Testphase voraussichtlich von Suderbruch nach Barnstorf (Stammsitz von Wintershall Deutschland im Landkreis Diepholz) per Tanklastwagen transportiert. In einem späteren Dauerbetrieb nach Wiedererschließung würde das Erdöl nach Barnstorf oder in dem näher zu Suderbruch liegenden EMPG-Betrieb Barenburg transportiert. Wintershall würde das anfallende Erdölbegleitgas zur Erzeugung von Strom – wie auch an allen andern Standorten weltweit - für die eigene Nutzung verwenden und den nicht benötigten Strom ins öffentliche Netz einspeisen. 

Wintershall wird voraussichtlich Ende Januar beim LBEG einen Antrag für das Durchführen von zwei Explorationsbohrungen einreichen. 

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