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25.04.2011

Wintershall investiert in heimische ErdölförderungIn Landau in der Pfalz wird erneut gebohrt. Damit soll die Förderung noch nicht erschlossener Ölvorkommen vorbereitet werden.

"Im Feld ist trotz der langen Förderdauer immer noch Öl vorhanden, das wir jetzt, mit den heutigen technischen Möglichkeiten, wirtschaftlich fördern können", erklärt Rainer Ihl, Leiter des Wintershall-Standorts in Landau.

Landau in der Pfalz/Kassel. Wintershall setzt weiter auf die deutsche Erdölförderung: Der größte deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent startet derzeit eine neue Bohrung am Standort Landau in der Pfalz. Vorgesehen ist, die Bohrung “Landau 2″, die bereits seit 1955 Erdöl fördert, in einer Tiefe von 800 Metern nach Westen abzulenken, um verbliebene Ölreserven in einer Lagerstättentiefe von 1580 Metern zu erschließen. “Im Feld ist trotz der langen Förderdauer immer noch Öl vorhanden, das wir jetzt, mit den heutigen technischen Möglichkeiten, wirtschaftlich fördern können”, erklärt Rainer Ihl, Leiter des Wintershall-Standorts in Landau. Bis zum Jahr 2030 sollen so zusätzliche 15.000 Tonnen Öl in der Pfalz gefördert werden. Die Bohrung “Landau 2a”, für die eine Bohrzeit von etwa drei Wochen eingeplant ist, dient gleichzeitig als Pilotprojekt für weitere Arbeiten. Rund 1,5 Millionen Euro investiert das Unternehmen in das Projekt. Aus dem Erdölbetrieb in Landau wurden seit 1955 rund 4,4 Millionen Tonnen Öl gefördert. Wintershall hält mit 50 Prozent die Betriebsführerschaft an der Lagerstätte, die andere Hälfte verteilt sich mit jeweils 25 Prozent auf die Konsortialpartner MOBIL Erdöl Erdgas GmbH und die ITAG.

Nach dem jetzigen Bohrprojekt sollen weitere Bohrungen folgen. “Daneben werden wir für eine effizientere Förderung das vorhandene Erdöl-Leitungsnetz in Landau kontinuierlich erneuern”, kündigt Ihl weitere Investitionen für den Wintershall-Standort an. In Landau befindet sich eines der größten Erdölfelder im Oberrheingraben. Das Erdölfeld setzt sich aus acht Schollen zusammen, auf die in den vergangenen Jahrzehnten rund 200 Bohrungen abgeteuft wurden, von denen 72 noch in Betrieb sind. Entdeckt wurde das Feld 1955, im gleichen Jahr startete auch die Förderung des Erdöls.

Der Förderbetrieb in Landau erzeugt derzeit über 13 Millionen kWh geothermische Wärmeenergie, mit der auch das örtliche Erlebnisbad “La Ola” seit Februar 2010 versorgt wird. Die Energie kommt aus einer ehemaligen, 1.100 Meter tiefen Bohrung, in der innerhalb eines geschlossenen Kreislaufes stündlich 22.000 Liter Wasser zirkulieren. Das erwärmte heiße Wasser wird über ein Steigrohr zu Tage gefördert und gelangt dann über eine Fernwärmeleitung in das nur 500 Meter entfernte Freizeitbad. Mit der Lage im Oberrheingraben hat Landau für die Gewinnung von geothermischer Energie ideale Voraussetzungen. Denn die Temperatur nimmt hier mit der Tiefe um durchschnittlich 4,7 Grad pro 100 Meter zu, deutlich über dem sonst üblichen, durchschnittlichen Temperaturanstieg von 3 Grad pro 100 Metern Tiefe.

Produktion in Deutschland

Der Anteil des hierzulande geförderten Erdöls ist im Vergleich zum deutschen Gesamtverbrauch zwar vergleichsweise gering – die heimische Produktion von etwa drei Millionen Tonnen pro Jahr deckt drei Prozent des hiesigen Bedarfs – dennoch unterstützt jede Förderung vor der ‚eigenen Haustür’ die Versorgungssicherheit. Ein großer Teil der Gesamtproduktion aus insgesamt 15 Ölfeldern in Deutschland wird von Wintershall gefördert. Auch in der Förderung von Erdgas aus derzeit über 35 Gasfeldern in Deutschland ist Wintershall aktiv. Der Jahresverbrauch von Erdgas beträgt in Deutschland rund 100 Milliarden Kubikmeter, der Anteil der Eigenförderung liegt bei rund 15 Prozent.

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