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08.09.2015

Wintershall investiert in die traditionelle Erdölförderung in SüddeutschlandWeiterentwicklung des Standortes Aitingen bei Augsburg / Mögliche Wiederaufnahme der Erdölförderung in Oberschwaben

München. Wintershall baut die traditionelle Erdölförderung in Süddeutschland aus. Neben der Weiterentwicklung des bayerischen Standortes Aitingen bei Augsburg prüft die BASF-Tochter eine Wiedererschließung der Altfelder Mönchsrot sowie Hauerz in Baden-Württemberg und testet die Erdölförderung im Unterallgäu. Außerdem soll der Standort Landau in Rheinland-Pfalz gestärkt werden. „Erdöl aus süddeutschen Quellen leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Und Erdöl aus Süddeutschland hat eine hohe Qualität. Damit lohnt sich die heimische Förderung hier doppelt“, sagte Andreas Scheck, Leiter Wintershall Deutschland, jetzt auf dem Deutschen Energiekongress in München.

Wintershall fördert in Aitingen bei Augsburg seit 1979 Erdöl und ist der größte Erdölförderer in Bayern. Die BASF-Tochter konnte die Produktion hier seit 2010 um etwa die Hälfte steigern und plant eine Weiterentwicklung der Förderung durch mindestens eine Neubohrung im Jahr 2016. Abgeschlossen hat Wintershall bereits zwei Erkundungsbohrungen im Unterallgäu (Bedernau und Lauben). Hier wird die BASF-Tochter in den nächsten sechs Monaten testen, ob eine Wiederaufnahme der traditionellen Erdölförderung wirtschaftlich ist.

Außerdem prüft Wintershall eine Wiedererschließung der alten Erdölfelder Mönchsrot und Hauerz in Baden-Württemberg, die wie Aitingen, Bedernau und Lauben in einer Perlenkette von Erdöllagerstätten im Alpenvorland liegen. 20 Jahre sind vergangen, seit Wintershall in der Region Oberschwaben die letzten Pferdekopfpumpen abgebaut hat. Von 1958 bis 1995 hat Wintershall hier insgesamt rund 1,7 Millionen Tonnen Erdöl gefördert. Weil die Produktion nicht mehr wirtschaftlich war, wurde sie eingestellt. „Wir wollen nach zwei Jahrzehnten zurückkehren und an die Tradition anknüpfen“, sagte Scheck.

Die Erdölförderung in Deutschland ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen. „Nicht so bei Wintershall – wir halten unsere heimische Erdölproduktion auf einem stabilen Niveau. Seit mehr als 80 Jahren fördern wir hier Erdöl und Erdgas – und können dies für mehrere Jahrzehnte auch weiterhin leisten“, betonte Scheck. Erdöl ist der wichtigste Grundstoff der chemischen Industrie und steckt in vielen Alltagsgegenständen: in Kleidung und Möbeln, Handys und Computern, Medizin-Produkten und Medikamenten. Erdgas ist der perfekte Partner der erneuerbaren Energien. „Daher brauchen wir auch in Zukunft die traditionelle heimische Förderung. Denn die Sicherung unserer Energieversorgung in Deutschland beginnt vor der eigenen Haustür“, so Scheck. „Zudem können wir mit der heimischen Förderung das Know-how entwickeln, mit dem wir Zugang zu den globalen Quellen von Öl und Gas erhalten.“

Wintershall ist im süddeutschen Raum seit Jahrzehnten ein guter und verlässlicher Nachbar. Nicht nur in Bayern fördert die BASF-Tochter Erdöl. Auch im südpfälzischen Landau fördert das Unternehmen seit 60 Jahren inmitten der Pfälzer Weinberge Erdöl. Auch dieser Standort soll in den kommenden Jahren durch Investitionen gestärkt werden. „Unsere Betriebe in Süddeutschland fördern auf einem hohen technologischen Niveau“, sagte Scheck.

Dennoch gebe es in der heimischen Erdöl- und Erdgasförderung einen Investitionsstau – in der gesamten Branche insgesamt eine Milliarde Euro. Die Diskussion um den Einsatz von Hydraulic Fracturing bei der Schiefergasgewinnung bremse die traditionelle heimische Förderung. „Um diesen Stau aufzulösen, brauchen wir verlässliche und verhältnismäßige Rahmenbedingungen“, sagte Scheck. Die Berliner Politik will in den kommenden Wochen durch die Verabschiedung entsprechender Gesetzesentwürfe die Weichen für die Zukunft der heimischen Erdöl- und Erdgasförderung stellen.

Wintershall Deutschland mit Sitz im niedersächsischen Barnstorf ist Zentrum der Wintershall Explorations- und Produktionsaktivitäten. Hier entsteht auch wichtiges Know-how zu modernen Bohr- und Fördertechniken für den Einsatz weltweit. Seit 1930 produziert das Unternehmen heimisches Erdöl. Erdgas wird seit 1951 gefördert. Unter anderem ist Wintershall Betriebsführer der einzigen Gasförderplattform in der deutschen Nordsee (A6-A) und mit 50 Prozent am größten deutschen Erdölfeld Mittelplate vor der Nordseeküste beteiligt. Darüber hinaus wird rund um Barnstorf im Landkreis Diepholz, in Emlichheim (Grafschaft Bentheim), in Landau in der Pfalz sowie in Aitingen/Schwabmüchen bei Augsburg heimische Energie gefördert. Wintershall Deutschland beschäftigt 400 Mitarbeiter.


Die Wintershall Holding GmbH mit Sitz in Kassel ist eine 100-prozentige Tochter der BASF in Ludwigshafen und seit 120 Jahren in der Rohstoffgewinnung aktiv, mehr als 80 Jahre davon in der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas. Wintershall konzentriert sich auf ausgewählte Schwerpunktregionen, in denen das Unternehmen über ein hohes Maß an regionaler und technologischer Expertise verfügt. Dies sind Europa, Russland, Nordafrika, Südamerika sowie zunehmend auch die Region Middle East. Durch Exploration und Produktion, ausgewählte Partnerschaften, Innovationen und technologische Kompetenz will das Unternehmen sein Geschäft weiter ausbauen. Wintershall beschäftigt weltweit rund 2.400 Mitarbeiter aus 40 Nationen und ist heute der größte international tätige deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent.

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