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22.10.2012

Wintershall gewinnt wichtigen Partner für Schiefergasforschung in NRW und verstärkt Umwelt-ExpertiseDie norwegische Statoil ASA, welche an den Wintershall-Forschungskonzessionen ‚Rheinland‘ und ‚Ruhr‘ beteiligt wird, ist bekannt für hohe Umweltstandards und weitreichende Erfahrungen in der Erforschung von Gasvorkommen.

Heute haben Wintershall und die norwegische Statoil ASA eine umfassende Kooperation vereinbart. Ein wichtiger Bestandteil dieser Vereinbarung ist die künftige Zusammenarbeit bei der Erforschung unkonventioneller Kohlenwasserstoffvor­kommen. In diesem Zusammenhang soll sich Statoil mit 49 Prozent an den Wintershall Forschungskonzessionen ‚Rheinland‘ und ‚Ruhr‘ in Nordrhein-Westfalen (bisher: Wintershall 100%) beteiligen. „Einen besseren Partner hätten wir für unsere Forschungsarbeit in Nordrhein-Westfalen überhaupt nicht finden können“, erklärt Dr. Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender der Wintershall: „Statoil verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Erforschung neuer Gasvorkommen. Aber wichtiger noch: Statoil arbeitet ebenso wie Wintershall mit vorbildlichen Standards im Bereich Umweltschutz und Sicherheit.“

Statoil ist das größte norwegische Energieunternehmen und befindet sich mehrheitlich in Staatsbesitz. Das Unternehmen steht für die weltweit höchsten Umweltschutzstandards und wurde dafür bereits vielfach ausgezeichnet. Derzeit investiert die Statoil zum Beispiel 20 Millionen Euro in ein integriertes Umwelt-Monitoring-System, das für die gesamte Branche Maßstäbe setzen soll. „Gemeinsam mit der norwegischen Statoil werden wir die Schiefer­horizonte in NRW wissenschaftlich untersuchen“, sagt Joachim Pünnel, Leiter der deutschen Wintershall-Aktivitäten. „Unsere Expertisen ergänzen sich hervorragend. Nur auf Basis einer sorgfältigen geologischen Forschung lässt sich beurteilen, ob eine Förderung von Schiefer­gas in Deutschland wirtschaftlich, technologisch und vor allem ökologisch möglich wäre.“

Die Zusammenarbeit mit Statoil entspricht der Unternehmensphilosophie, die Wintershall weltweit praktiziert. „Es ist unser Erfolgsmodell, Erfahrung und Wissen gemeinsam mit ausgewählten Partnern in ein Projekt einzubringen“, erklärt Rainer Seele: „Auf dieses Erfolgsmodell setzen wir auch in Nordrhein-Westfalen“. Norwegen ist einer der wichtigsten und bewährtesten Energiepartner für Deutschland und die EU. „Die Kooperation von Wintershall und Statoil wird diese Energiepartnerschaft noch weiter stärken“, sagt der Wintershall-Vorstandsvorsitzende Rainer Seele.

Schiefergas-Forschung deckt sich mit Empfehlungen des NRW-Gutachtens

Die Arbeit von Wintershall in den Konzessionen ‚Rheinland‘ und ‚Ruhr‘ beschränkt sich auf geologische Vorerkundungen zur Bewertung des Ressourcenpotenzials möglicher Gaslagerstätten. Dabei sind keinerlei Tiefbohrungen oder sogenannte „Frac-Aktivitäten“ vorgesehen. „Noch wissen wir überhaupt nicht, ob sich das vermutete Schiefergas wirtschaftlich fördern lassen würde – und unter welchen Bedingungen“, erklärt Joachim Pünnel. „Aber wir dürfen uns deshalb nicht heute schon den Weg für eine sichere und bezahlbare Energiezukunft verbauen. Es ist ein wichtiger wirtschaftlicher wie auch politischer Auftrag zu prüfen, welchen Beitrag einheimische Gasvorkommen für die Versorgungssicherheit in Deutschland auch künftig leisten können.“

Der in dem Gutachten der Landesregierung NRW jetzt vorgeschlagene Weg zur Erforschung neuer Gasvorkommen stimme absolut mit unseren Planungen und Absichten überein, erläutert Joachim Pünnel: „Die geplanten flachen Kernbohrungen in Schieferhorizonten in Nordrhein-Westfalen sind ein Beispiel dafür und können weitere wichtige Daten liefern und zum Erkenntnisgewinn beitragen. Zudem sei der ständige Austausch zwischen Industrie, Politik, Behörden und Bürgern für uns dabei ein wichtiges Anliegen“, so Pünnel.

Aktueller Stand:

Für diesen Erkundungsprozess hat Wintershall von der zuständigen Genehmigungsbehörde, der Bezirksregierung Arnsberg, die Lizenz in zwei Gebieten Nordrhein-Westfalens erhalten. Der Fokus der wissenschaftlichen Untersuchungen liegt auf Schieferhorizonten, die an ausgewählten Stellen bereits nah an der Oberfläche liegen und daher ohne Tiefbohrungen geologisch erforscht werden können. Die Wintershall-Experten befinden sich derzeit in der Planung und Vorbereitung, an welchen Orten diese Gesteinsuntersuchungen in den Konzessionen erfolgen können. Dabei konzentriert sich die Bewertung auf die Konzession “Ruhr”, insbesondere die Kreise Mettmann, den Hochsauerlandkreis sowie den Märkischen Kreis. Verschiedene Standorte für die Gesteinsentnahme sind jetzt intern sehr sorgfältig analysiert und ausgewählt worden, sie befinden sich außerhalb von Natur-, Wasser- oder Habitatsschutzgebieten. Nun müssen die logistischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen geklärt und das Einverständnis von Dritten (Grundbesitzer) eingeholt werden. Erste Ergebnisse werden deshalb erst genannt werden können, wenn diese (derzeit fünf geplanten) Lokationen auch zu 100 Prozent feststehen. Das kann jedoch noch bis zum Winter 2012 dauern. Wintershall wird dann wie gewohnt umfassend und frühzeitig informieren – insbesondere auf regionaler Ebene.

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