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30.03.2012

Wintershall erhält Preis für ArbeitssicherheitSicherheit hat bei Wintershall höchste Priorität. Das zeigt auch der Förderpreis, den Wintershall für die Entwicklung einer Halte- Verlade- und Transportvorrichtung bekommen hat. Diese macht den Umgang mit Druckgasflaschen einfach und sicher.

Die Preisträger aus Rehden: Ralf Lampe, Erich Kasten und Rolf Neddermann (von links). Nicht im Bild: Thomas Post.

Kassel. Für ihr Engagement, die Sicherheit im Arbeitsalltag mit innovativen Ideen und Lösungen immer weiter zu verbessern, ist Wintershall jetzt von der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie ausgezeichnet worden. Ein Team von vier Wintershall-Mitarbeitern hat heute (Freitag, 30. März 2012) in Frankfurt den Förderpreis der Branche „Baustoffe – Steine – Erden“ für die Entwicklung und den Bau einer kombinierten Halte-, Verlade- und Transportvorrichtung für Druckgasflaschen auf Kraftfahrzeugen, erhalten. Das System macht den Transport sicherer und erleichtert den Ladevorgang, so dass er bequem von einer Person bewerkstelligt werden kann. Der Preis belohnt wegweisende Ideen rund um die betriebliche Arbeitssicherheit sowie den Gesundheitsschutz und ist mit 10.000 Euro dotiert. „Sicherheit hat bei Wintershall oberste Priorität und das wird durch den Preis gewürdigt“, freut sich Joachim Pünnel, Leiter der deutschen Aktivitäten der Wintershall: „Wir fördern und fordern unsere Mitarbeiter, sich für Ihre eigene Sicherheit und die ihrer Kollegen zu engagieren. Und das zahlt sich aus.“

Die Idee für das Transportsystem sei innovativ und hebe sich gleichzeitig durch die breite Anwendbarkeit in vielen Industriezweigen hervor, begründet Jurymitglied und Vorsitzender des Beirates „Baustoffe – Steine – Erden“ Dieter Lasar die Entscheidung für das Wintershall-Projekt: „Eine Idee, bei der Sicherheit, Ergonomie und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen.“ Der Förderpreis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen Deutschlands im Bereich Arbeitssicherheit und wird in diesem Jahr bereits zum 15. Mal verliehen. Rund 900 Teilnehmer haben 370 Beiträge eingereicht. Insgesamt 42 Bewerber wurden mit 17 Preisen ausgezeichnet. Der Förderpreis ist mit einer Gesamtgewinnsumme von 100.000 Euro der höchst dotierte Preis für Arbeitssicherheit in Deutschland.

Innovatives Transportsystem entwickelt

Das prämierte „Ein-Mann-Transportsystem“ vereinfacht das Be- und Entladen von Druckgasflaschen und macht es sicherer. Entwickelt wurde die Einrichtung von Handwerker Ralf Lampe, dem ehemaligen technischen Sachbearbeiter Erich Kasten, Fördermeister Rolf Neddermann und Schichtführer Thomas Post im Förderbetrieb Rehden in Niedersachsen. Das System besteht aus einem Rahmen und einer Hebevorrichtung, die fest mit der Ladefläche eines Kleintransporters verschraubt sind. Die Druckgasflasche wird in der dafür vorgesehenen Hebevorrichtung mit einer Halbschale gegen Umfallen gesichert. „Mit dieser Vorrichtung kann mit Hilfe eines angebrachten Griffes die Flasche bequem auf die Ladefläche gekippt werden, wobei nur rund ein Viertel des Gewichts wirklich gehoben werden muss“, beschreibt Ideengeber Erich Kasten nur einen Vorteil des Systems. Über eine Schienenvorrichtung wird der Behälter auf der Ladefläche dann in den Rahmen geschoben, sodass dieser formschlüssig und sicher für den Transport fixiert ist. Der Flaschenhals mündet dabei in einer passgenauen Rundung und wird dadurch ebenfalls fixiert.

Bisher war der Verlade- als auch der Transportvorgang mit Sicherheitsrisiken behaftet und ergonomisch ungünstig. Beim Auf- oder Abladen der bis zu 80 kg schweren Gasflaschen mussten immer zwei Personen die Gasflaschen anfassen und es bestand die Gefahr, dass sie aufgrund ihrer runden Form und glatten Oberfläche den Mitarbeitern aus den Händen rutschen und dabei Verletzungen verursachen. Ein sicherer Transport war nur durch eine aufwändige Ladungssicherung möglich. „Mit dem neuen System kann die Be- und Entladung der Flaschen mit geringem Kraftaufwand von nur einer einzelnen Person problemlos bewerkstelligt werden, wobei gleichzeitig die Beanspruchung der Wirbelsäule gemindert wird“, erklärt das Jurymitglied Dieter Lasar. „Außerdem gewährleistet die Transporthalterung eine optimale Sicherung der Gasflaschen beim Transport.“

Sicherheit wird bei Wintershall großgeschrieben

Als führendes, deutsches Unternehmen in der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas ist sich Wintershall ihrer Verantwortung in besonderer Weise bewusst. „Dauerhafter wirtschaftlicher Erfolg ist ohne Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit und Umweltschutz (Health, Safety, Environment – HSE) nicht möglich“, betont Guido Schnieders, Corporate HSE Manager bei Wintershall. „Risiken für Mensch und Natur systematisch zu reduzieren ist ein Ziel des Unternehmens.“ So setzt Wintershall bei Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und der Sicherheit eigene Standards, die meist noch über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Innovative Lösungen in den Bereichen Arbeitssicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz werden bei Wintershall daher belohnt. Seit 2007 vergibt das Unternehmen den HSE-Award, einen Preis für herausragende Projekte in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz. Mit dem HSE-Award honoriert Wintershall proaktive und kreative Maßnahmen in der Unternehmensgruppe, die unter HSE-Gesichtspunkten zu einer deutlichen Verbesserung geführt haben und vielseitig angewendet werden können. Der Wettbewerb hat das Ziel, das hohe Niveau im Bereich HSE weiter zu verbessern.

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