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07.01.2015

Wintershall baut Standort Barnstorf für traditionelle Erdölförderung weiter aus
Wintershall Deutschland investiert rund 20 Millionen Euro / Modernisierung der Erdölaufbereitungsanlage / Neubau einer Erdöl-Leitung in das Feld Düste geplant

Barnstorf. Wintershall investiert in den kommenden Jahren rund 20 Millionen Euro in den niedersächsischen Standort Barnstorf (Kreis Diepholz): Neben der Modernisierung der Erdölaufbereitung plant die BASF-Tochter den Bau einer neuen Erdöl-Leitung in das Feld Düste. „Diese hohen Investitionen sind ein starkes Bekenntnis zum heimischen Standort. Damit rüsten wir uns für die traditionelle Erdölförderung in den nächsten 30 Jahren“, sagt Andreas Scheck, Leiter Wintershall Deutschland. Wintershall beschäftigt am Standort Barnstorf 350 Mitarbeiter.

Das niedersächsische Barnstorf ist Zentrum der heimischen Förderung von Wintershall, Deutschlands größtem, international tätigen Erdöl- und Erdgasproduzenten. Wintershall fördert in Norddeutschland bereits seit mehr als 60 Jahren Erdöl und Erdgas. Am Standort Barnstorf entsteht zudem entscheidendes Know-how zu Bohr- und Fördertechniken – auch für den Einsatz weltweit. 

Nachdem Wintershall kürzlich auf dem Betriebsgelände in Barnstorf einen neuen Flachbodentank zur Aufbereitung und Lagerung von Rohöl in Betrieb genommen hatte, hat die BASF-Tochter mit dem Bau drei weiterer Stahltanks begonnen. Sie haben jeweils ein Fassungsvermögen zwischen 1,5 Millionen und 2,5 Millionen Litern. Die bisherigen zwölf Tanks auf dem Gelände werden abgerissen und entsorgt. Der Neubau soll im Oktober 2016 abgeschlossen sein. 

„Das Besondere ist, dass die Tanks aufgrund ihrer innovativen Bauweise keine großflächigen Betonauffangwannen mehr benötigen“, erklärt Wintershall-Projektleiter Christian Freitag. „Die Öltanks haben einen begehbaren Ringraum und auch die Wassertanks sind doppelwandig ausgeführt. Zudem sind alle Tanks mit einer kontinuierlichen Überwachung ausgerüstet.“

Wintershall plant darüber hinaus im Zuge der Modernisierung den Neubau einer Erdöl-Leitung vom Betriebsgelände in Barnstorf in das Feld Düste. Sobald die Genehmigung vorliegt, sollen die Arbeiten im Frühjahr 2015 beginnen. Im Erdölfeld Düste fördert Wintershall seit 1954 bisher insgesamt rund zwei Millionen Kubikmeter Erdöl. Und es besteht noch Potenzial: Aktuellen Planungen zufolge kann weitere 30 Jahre Erdöl aus der Lagerstätte gewonnen werden. Von den Investitionen in den Standort Barnstorf profitiert auch die Wirtschaft der Region.

Nicht weit entfernt, in Bockstedt, hat Wintershall seismische Messungen durchgeführt. Die Suche nach neuen Erdölvorkommen wurde im Dezember deutlich früher abgeschlossen als erwartet. Die Auswertung der Daten wird voraussichtlich etwa ein Jahr dauern. In Bockstedt fördert Wintershall bereits seit mehr als 60 Jahren. Bei einer Bohrung zu Jahresbeginn 2014 war Wintershall auf Erdöl von außerordentlich hoher Qualität gestoßen. Daher vermuten die Experten weitere Erdölvorkommen in der Region.

Bis heute hat Wintershall in Deutschland mehr als 40 Millionen Tonnen heimisches Erdöl gefördert – so viel, wie Saudi-Arabien in 20 Jahren nach Deutschland liefert. „Wir leisten mit der heimischen Erdöl- und Erdgasförderung nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung in Deutschland. Wir etablieren uns mit unseren Forschungsprojekten auch als Technologiestandort von Wintershall weltweit, schaffen Arbeitsplätze in der Region und investieren in die Ausbildung junger Menschen“, so Scheck.

Wintershall Deutschland mit Sitz im niedersächsischen Barnstorf ist Zentrum der Wintershall Explorations- und Produktionsaktivitäten. Hier entsteht auch wichtiges Know-how zu modernen Bohr- und Fördertechniken für den Einsatz weltweit. Seit 1930 produziert das Unternehmen heimisches Erdöl. Erdgas wird seit 1951 gefördert. Unter anderem ist Wintershall Betriebsführer der einzigen Gasförderplattform in der deutschen Nordsee (A6-A) und mit 50 Prozent am größten deutschen Erdölfeld Mittelplate vor der Nordseeküste beteiligt. Darüber hinaus wird rund um Barnstorf im Landkreis Diepholz, in Emlichheim (Grafschaft Bentheim), in Landau in der Pfalz sowie in Aitingen/Schwabmüchen bei Augsburg heimische Energie gefördert. Wintershall Deutschland beschäftigt 400 Mitarbeiter.

Die Wintershall Holding GmbH mit Sitz in Kassel ist eine 100-prozentige Tochter der BASF in Ludwigshafen und seit 120 Jahren in der Rohstoffgewinnung aktiv, mehr als 80 Jahre davon in der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas. Wintershall konzentriert sich auf Schwerpunktregionen, in denen das Unternehmen über ein hohes Maß an regionaler und technologischer Expertise verfügt. Dies sind Europa, Russland, Nordafrika, Südamerika sowie zunehmend auch die Region Middle East. Durch Exploration und Produktion, ausgewählte Partnerschaften, Innovationen und technologische Kompetenz will das Unternehmen sein Geschäft weiter ausbauen. Wintershall beschäftigt weltweit rund 2.500 Mitarbeiter aus 40 Nationen und ist heute der größte international tätige deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent.

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Kontakt: Mark Krümpel

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