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06.02.2017

Schiefergas-Forschung in NRWWintershall kritisiert die Entscheidung von Nordrhein-Westfalen, Anträge auf Verlängerung von zwei Erlaubnissen zur Erforschung unkonventioneller Lagerstätten abzulehnen.

„Es ist bedauerlich, dass ergebnisoffene Grundlagenforschung am Industrie- und Wissenschaftsstandort NRW nicht möglich ist. Deutschland kann es sich nicht leisten, Wissen zu blockieren“, sagte Wintershall-Vorstand Martin Bachmann.

Die landesweit für Bergbau zuständige Bezirksregierung Arnsberg hatte am vergangenen Freitag die Wintershall-Anträge auf Verlängerung der Laufzeit von zwei Erlaubnissen zur Aufsuchung von Erdgas in den Suchfeldern „Ruhr“ und „Rheinland“ abgelehnt. Das Gebiet reicht vom Hochsauerlandkreis und dem Kreis Soest über den Märkischen Kreis bis zum Niederrhein.

„In einem rohstoffarmen Land wie Deutschland müssen wir uns die Frage stellen, welche Ressourcen uns in Zukunft noch zur Verfügung stehen. Daher ist es wichtig, die Erforschung unkonventioneller Ressourcen zu ermöglichen“, betonte Bachmann. Wintershall werde daher die Ablehnung der Anträge in NRW und deren Begründung ausführlich prüfen.

Der Bundestag hatte im Sommer 2016 ein neues Fracking-Gesetz verabschiedet. Mit dem Regelungspaket wurden spürbare Verschärfungen für den Einsatz der Hydraulic-Fracturing-Methode geschaffen. Das betrifft auch das Tight-Gas-Projekt Düste Z10 im niedersächsischen Barnstorf (Landkreis Diepholz), das seit nunmehr fünf Jahren auf Eis liegt.

Während das neue Gesetz zumindest die Fortsetzung der traditionellen Erdgasförderung in konventionellen Lagerstätten wie der Düste Z10 ermöglicht, verbietet es Fracking in unkonventionellen Lagerstätten – mit einer Ausnahme: Forschungsprojekte sollen in geringer Zahl möglich sein - unterliegen aber einem Länder- und Parlamentsvorbehalt.

Zur weiteren wissenschaftlichen Erkundung, ob die Förderung von Schiefergas in Deutschland überhaupt möglich ist, hatte Wintershall in den Konzessionen „Ruhr“ und „Rheinland“ zunächst lediglich die Entnahme von Gesteinsproben aus einer Tiefe bis zu 300 Metern geplant. Ohne Tiefbohrungen oder Fracking. „Es ging uns immer und es geht uns immer noch um Grundlagenforschung. Wir wollen erst einmal feststellen, was im Untergrund vorhanden ist. Dass selbst das nicht mehr möglich sein soll, finden wir befremdlich“, sagte Bachmann.

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