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26.06.2015

Neues Gas- und Brandschutzzentrum am Standort Barnstorf eröffnetWintershall Deutschland investiert 1,3 Millionen Euro in Sicherheit und Umweltschutz / Schulungsangebot für Mitarbeiter und externe Gruppen ausgeweitet

BARNSTORF. Rund 1,3 Millionen Euro hat Wintershall Deutschland in die Erweiterung des Gas- und Brandschutzzentrums am niedersächsischen Standort Barnstorf (Landkreis Diepholz) investiert. 

„Wir investieren in Sicherheit und Umweltschutz. Das ist ein wichtiger Baustein für eine Fortsetzung der traditionellen Erdöl- und Erdgasförderung in der Region“, sagte Andreas Scheck, Leiter Wintershall Deutschland, bei der feierlichen Einweihung am Freitag vor rund 40 Gästen aus Politik und Wirtschaft.

Margret Suckale, Mitglied des Vorstands der BASF SE und unter anderem verantwortlich für Umwelt, Arbeitssicherheit und Gesundheit der BASF-Gruppe, sagte: „Die BASF verfügt weltweit über hohe Standards. Umso mehr freue ich mich darüber, dass Wintershall mit der Erweiterung des Gas- und Brandschutzzentrums ein deutliches Zeichen für unser Engagement in Sachen Sicherheit, Gesundheitsmanagement und Umweltschutz setzt.“

Der neue Wintershall-Vorstandsvorsitzende Mario Mehren hob die Bedeutung der Erdöl- und Erdgasförderung in Deutschland für ein international agierendes Unternehmen wie Wintershall hervor: „Für Versorgungssicherheit brauchen wir zweierlei: heimische Förderung und Partnerschaften weltweit. Und für beides bildet Barnstorf eine Basis. Denn hier fördern wir heimische Energie. Und hier entwickeln wir Know-how, mit dem wir weltweit punkten können.“

Mit dem neuen Gas- und Brandschutzzentrum kann Wintershall Mitarbeiter und externe Gruppen nun noch besser in wichtigen Sicherheits- und Gesundheitsfragen schulen. Zudem stehen mehr Räumlichkeiten für die Lagerung, Wartung und Überprüfung von Geräten und Materialien, die bei Übungen und im Bedarfsfall benötigt werden, zur Verfügung.

Mit dem früheren Gas- und Brandschutzzentrum war Wintershall an die Kapazitätsgrenzen gestoßen. Allein 2013 hat Wintershall Deutschland bereits mehr als 1.300 eigene Mitarbeiter, aber auch Betriebsfremde, unterrichtet.

Wintershall hat daher auf dem Betriebsgelände in Barnstorf einen modernen Anbau errichtet. Rund 230 Quadratmeter Raumfläche sind hinzugekommen, insgesamt stehen nun rund 370 Quadratmeter zur Verfügung. Im Gas- und Brandschutzzentrum werden rund 2.500 Geräte verwaltet, gepflegt und geprüft – darunter Atemschutzgeräte und Gaswarngeräte. Nach Übungen müssen beispielsweise die Atemschutzgeräte immer schnell einsatzbereit sein. Im vergangenen Jahr wurden so 700 Geräte gewaschen, desinfiziert, getrocknet, wieder zusammengebaut und erneut geprüft.

Zudem hat Wintershall in die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für die Betriebsfeuerwehr investiert. „Wir verfügen mit dem Gas- und Brandschutzzentrum nicht nur über eine bessere Einrichtung für unsere Feuerwehr. Mit dem neuen Fahrzeug erhöhen wir die Schlagkraft und Flexibilität im Notfall“, sagte Michael Bätcher, Leiter der Abteilung für Gesundheitsmanagement, Sicherheit und Umweltschutz in Barnstorf. „Es gab übrigens noch nie einen großen Brandeinsatz, aber für den Fall eines Falls sind wir nun noch besser gerüstet und können noch schneller und effizienter eingreifen.“

Die Erweiterung des Gas- und Brandschutzzentrums reiht sich ein in eine ganze Reihe von Maßnahmen am Standort Barnstorf. So wird derzeit die Erdölaufbereitung modernisiert. Im Herbst sollen zwei neue Wassertanks in Betrieb gehen. Es folgt außerdem noch der Bau eines zweiten Rohöltanks. Das gesamte Projekt soll im Herbst 2016 abgeschlossen sein. 

Zudem ist kürzlich die Entscheidung für den Bau einer neuen Erdölleitung vom Feld Düste bei Barnstorf zum Betriebsgelände gefallen. Die neue Leitung wird mit einem Technologieprojekt kombiniert: So verlegt Wintershall parallel zur Pipeline auch ein Glasfaserkabel. Ziel ist es, damit die Leitung zu überwachen und Schäden zum Beispiel durch unangemeldete Erdarbeiten vorzubeugen.

Wintershall fördert seit mehr als 60 Jahren Erdöl und Erdgas am Standort Barnstorf und beschäftigt hier rund 350 Mitarbeiter. Bis heute ist Barnstorf das Zentrum der heimischen Förderung von Wintershall. Hier bildet das Unternehmen als Deutschlands größter international tätiger Erdöl- und Erdgasproduzent junge Menschen aus und erforscht Technologien für den weltweiten Einsatz bei der Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas.

Wintershall Deutschland mit Sitz im niedersächsischen Barnstorf ist Zentrum der Wintershall Explorations- und Produktionsaktivitäten. Hier entsteht auch wichtiges Know-how zu modernen Bohr- und Fördertechniken für den Einsatz weltweit. Seit 1930 produziert das Unternehmen heimisches Erdöl. Erdgas wird seit 1951 gefördert. Unter anderem ist Wintershall Betriebsführer der einzigen Gasförderplattform in der deutschen Nordsee (A6-A) und mit 50 Prozent am größten deutschen Erdölfeld Mittelplate vor der Nordseeküste beteiligt. Darüber hinaus wird rund um Barnstorf im Landkreis Diepholz, in Emlichheim (Grafschaft Bentheim), in Landau in der Pfalz sowie in Aitingen/Schwabmüchen bei Augsburg heimische Energie gefördert. Wintershall Deutschland beschäftigt 400 Mitarbeiter.

Die Wintershall Holding GmbH mit Sitz in Kassel ist eine 100-prozentige Tochter der BASF in Ludwigshafen und seit 120 Jahren in der Rohstoffgewinnung aktiv, mehr als 80 Jahre davon in der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas. Wintershall konzentriert sich bewusst auf ausgewählte Schwerpunktregionen, in denen das Unternehmen über ein hohes Maß an regionaler und technologischer Expertise verfügt. Dies sind Europa, Russland, Nordafrika, Südamerika sowie zunehmend auch die Region Middle East. Durch Exploration und Produktion, ausgewählte Partnerschaften, Innovationen und technologische Kompetenz will das Unternehmen sein Geschäft weiter ausbauen. Wintershall beschäftigt weltweit rund 2500 Mitarbeiter aus 40 Nationen und ist heute der größte international tätige deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent.
 

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Kontakt: Mark Krümpel

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