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04.04.2012

LBEG-Studie – Erdölproduktion in Deutschland weiter gestiegenDer Grund für den Anstieg der Erdölförderung ist vor allem die hohe Investition in alte und neue Ölfelder. Die größten Förderanteile sind in Schleswig-Holstein und Niedersachsen zu verzeichnen.

Am Standort Emlichheim, nahe der deutsch-niederländischen Grenze, fördert Wintershall seit mehr als 60 Jahren Erdöl.

Die Erdölproduktion in Deutschland hatte im Jahr 2011 einen deutlichen Anstieg zu verzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in seinem aktuellen Bericht „Erdöl- und Erdgasreserven in der Bundesrepublik Deutschland am 1. Januar 2012″. Nachdem das LBEG für 2010 noch eine rückläufige Rate gemeldet hatte, stieg die Produktion im vergangenen Jahr auf Grund hoher Investitionen in alte und neue Ölfelder sowie technisch aufwändiger Entwicklungen um 6,6 %.

Insgesamt wurden 2011 in Deutschland 2,7 Millionen Tonnen Erdöl gefördert. Das ist ein Anstieg von rund 200.000 Tonnen gegenüber 2010. Die noch förderbaren Ölreserven konnten hingegen nicht ausgeglichen werden. Sie betrugen am Stichtag 1. Januar 2012 in Deutschland 35,3 Millionen Tonnen und lagen damit um 0,6 Millionen Tonnen unter dem Ergebnis des Vorjahres (- 1,7 %).

Nach wie vor lagern die meisten sicheren und wahrscheinlichen Erdölreserven im Norddeutschen Becken. Der Anteil Schleswig-Holsteins stieg seit 2010 um 2,3 % auf 42,3 % während er in Niedersachsen weiterhin bei 31,5 % liegt. Dagegen haben sich die Reserven in Rheinland-Pfalz um 2,3 auf 23,8 % abgeschwächt.

Beim Erdgas (Rohgas) ging die Produktion in Deutschland 2011 um rund 5,3 % auf jetzt 12,9 Milliarden Kubikmeter zurück. Die Rohgasreserven belaufen sich für 2012 auf 132,5 Milliarden Kubikmeter und lagen damit um 13,8 Milliarden Kubikmeter unter denen des Vorjahres (- 9,4 %). Der Rückgang der Erdgasreserven und der Produktion begründet sich im Wesentlichen durch die stetige Ausförderung der vorhandenen Lagerstätten bzw. durch die Neuwertung der Reserven in den Feldern.

Im Ländervergleich liegt die zentrale Erdgas-Förderprovinz Deutschlands in Niedersachsen. Hier lagern nach der aktuellen Statistik 97,9 % (+ 0,3 % gegenüber 2011) der Rohgasreserven. 93,8 % (+ 0,3 %) des geförderten Rohgases (95,5 %) wurden hier produziert.

Das LBEG erfasst jährlich die Erdöl- und Erdgasreserven der Förderfelder in der Bundesrepublik Deutschland. Die Reserven werden auf der Grundlage internationaler Standards ermittelt und beruhen auf den Meldungen der in Deutschland operierenden Erdöl- und Erdgasfirmen. Als sichere Reserven werden Kohlenwasserstoffmengen in bekannten Lagerstätten bezeichnet, die aufgrund lagerstättentechnischer und geologischer Erkenntnisse unter den gegebenen wirtschaftlichen und technischen Bedingungen mit einem Wahrscheinlichkeitsgrad von mindestens 90 % gewinnbar sind. Bei den wahrscheinlichen Reserven liegt der Grad bei mindestens 50 %.

Weiterführende Informationen zu Bohraktivitäten, Konzessionswesen, Geophysik, Erdöl und Erdgasproduktion sowie Reserven und Untertagespeicherung sind ab ca. Mai 2012 dem Jahresbericht „Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 2011″ des LBEG zu entnehmen.

 Alle Kurzberichte auf der Webseite des niedersächsischen Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie

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