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27.02.2013

Landrat lobt Offenheit der WintershallJoachim Pünnel, Leiter von Wintershall Deutschland, betont, dass der Schutz der Umwelt bei Hydraulic Fracturing-Projekten oberste Priorität für Wintershall hat. Kommunalpolitiker lobten die transparente Vorgehensweise des Unternehmens.

Wintershall hat jetzt in einer öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses des Landkreises Diepholz Kommunalpolitiker und interessierte Bürger über das Tight-Gas-Förderprojekt Düste Z10 bei Barnstorf informiert. Landrat Cord Bockhop sowie die Mitglieder des Ausschusses lobten ausdrücklich die Transparenz von Wintershall. Ob der Landkreis dem Hydraulic Fracturing zustimmt, entscheidet der Kreisausschuss am kommenden Montag, 4. März.

Mehr als 100 Bürger waren in das Kreishaus Diepholz zur öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Kreisentwicklung und Umwelt gekommen – darunter auch etliche Mitarbeiter von Wintershall in Barnstorf, die sich um die Zukunft des Standortes sorgen. „Eine derartige Transparenz ist nicht selbstverständlich“, sagte Landrat Bockhop. Schließlich habe das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) einer Verlängerung der Genehmigungsfrist für Düste Z10 nur zugestimmt, weil Wintershall sich mit einer öffentlichen Sitzung einverstanden erklärt hatte.

Joachim Pünnel, Leiter von Wintershall Deutschland, stellte in der öffentlichen Sitzung ausführlich das Projekt Düste Z10 und dessen Bedeutung für den Standort Barnstorf mit seinen 350 Mitarbeitern vor. Seit 30 Jahren fördere Wintershall Erdgas und Tight Gas aus konventionellen Lagerstätten und setze dabei Hydraulic Fracturing ohne Schäden für die Umwelt ein, betonte Pünnel. „Für uns ist der Schutz des Trinkwassers genauso wichtig für jeden anderen“, sagte Pünnel. „Denn auch wir sind ein Teil der Gemeinde Barnstorf.“

„Ohne Wintershalls Offenheit würden wir hier heute nicht sitzen. Das muss man anerkennen“, sagte Bockhop. Auch Kommunalpolitiker lobten die Aufklärungsarbeit des Untermehmens. Es habe Bürger und Politiker von Beginn an ausreichend und umfassend informiert, sagte etwa Marco Genthe (FDP). „Ich habe großes Vertrauen in die Arbeit von Winterhall, dass keine Frac-Flüssigkeiten ins Grundwasser gelangen. Daher stimme ich zu.“ Auch Friedrich Iven (SPD) betonte: „Es besteht keine Gefahr für das Grundwasser, und Wintershall ist auf Sicherheit bedacht.“

Der Landkreis Diepholz muss als untere Wasserbehörde in dem Genehmigungsverfahren für die Fracarbeiten bei Düste Z10 sein Einvernehmen erklären. Da aus fachlicher Sicht keine Bedenken bestehen, dass durch Hydraulic Fracturing das Grundwasser gefährdet wird, empfiehlt der Landkreis Diepholz der Kommunalpolitik, zuzustimmen. Dies hat zuvor der Gewässerkundliche Landesdienst (GLD) der Kreisverwaltung bestätigt. „Wir können aus geologischer und hydrogeologicher Sicht sagen, dass nicht zu erwarten ist, dass nutzbares Grundwasser durch Hydraulic-Fracturing-Maßnahmen in Düste Z10 beeinträchtigt wird“, betonte auch Diplom-Geologe Jochen Goens vom LBEG.

Der Fachausschuss für Kreisentwicklung und Umwelt mochte der Empfehlung des Landkreises aber noch nicht mehrheitlich folgen (vier Ja-Stimmen, vier Enthaltungen, sieben Nein-Stimmen). Final entscheiden wird der Kreisausschuss am kommenden Montag.

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