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29.05.2018

Heimische Erdgasförderung sinkt deutlichGegenüber dem Vorjahr ist die heimische Erdgasproduktion deutlich gesunken. Deutschland ist zunehmend auf den Import von Erdgas und Erdöl angewiesen, warnt das LBEG.

Natural gas production Germany Wintershall

© Wintershall/Thomas Rosenthal

Die Erdgasförderung in Deutschland ging auch im vergangenen Jahr deutlich zurück. Sie hat sich mittlerweile mehr als halbiert. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht „Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 2017“ hervor, den das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) veröffentlicht hat.

Gegenüber dem Vorjahr ist die heimische Erdgasproduktion um 8,6 Prozent auf 7,9 Milliarden Kubikmeter gesunken. Der Rückgang hinterlässt deutliche Spuren bei der Versorgungssicherheit durch heimisches Öl und Gas. Wurden vor 15 Jahren noch mehr als 20 Prozent des deutschen Erdgasbedarfs aus heimischen Quellen gedeckt, sind es mittlerweile nur noch 7 Prozent. Deutschland ist zunehmend auf den Import von Erdgas und Erdöl angewiesen, warnt das LBEG.

Grund für den Rückgang ist neben dem natürlichen Förderabfall auch der jahrelange Stillstand bei Explorationsprojekten infolge der politischen Diskussion um Hydraulic Fracturing. Zwar gibt es seit 2016 einen neuen gesetzlichen Rahmen für Fracking. Aber die Unsicherheit hat sich auch auf konventionelle Erdgasförderprojekte in Deutschland ausgewirkt. Die Debatte sei „öffentlich aufgeheizt und oft unsachlich“, kritisiert das LBEG. „Allein dass der Begriff Fracking längst, natürlich fälschlich, als Synonym für die Erdgasförderung insgesamt gebraucht wird, zeigt die Schieflage der öffentlichen Diskussion.“

Setzte sich der Rückgang der Erdgasförderung in den nächsten Jahren fort, sei fraglich, wie lange die heimischen Rohstoffreserven noch eine Rolle für die Versorgungssicherheit in Deutschland spielen, so das LBEG weiter. Denn auch die Erdölproduktion hat im vergangenen Jahr um 5,8 Prozent auf 2,22 Millionen Tonnen weiter abgenommen. Sie deckt nur noch zwei Prozent des deutschen Bedarfs.

Auch beim Blick in die Zukunft fällt auf: „Die sicheren und wahrscheinlichen Reserven in der Bundesrepublik Deutschland sind im Berichtsjahr 2017 weiter zurückgegangen, dies aufgrund der zunehmenden Erschöpfung der bekannten Vorkommen und mangels Reservenersatz“, heißt es im Vorwort des Berichts. Ähnliche Rückgänge seien bereits seit Jahren zu beobachten.

Neue Lagerstätten und Felder sind hingegen rar. Die Fläche der Erlaubnisfelder zur Aufsuchung von Öl und Gas ist laut LBEG 2017 um 20 Prozent zurückgegangen. Im vergangenen Jahr brachten die Unternehmen lediglich vier neue Erkundungsbohrungen für Erdöl und Erdgas nieder. 2016 waren es noch acht.

Weitere Informationen zum Jahresbericht des LBEG finden Sie hier

Den Jahresbericht des LBEG können Sie hierherunterladen.

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