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09.03.2012

Freiberger Studenten besichtigen EmlichheimWie die Erdölförderung funktioniert lernen Studenten der TU Freiberg meist im Hörsaal. Eine Exkursion zum Wintershall-Standort Emlichheim bildete jetzt eine Brücke von der Theorie zur Praxis.

Die Dampfflutanlage in Emlichheim ist ein beliebtes Anschauungsobjekt: Studenten der Technischen Universität in Freiberg besuchten jetzt den Wintershall-Standort an der holländischen Grenze. Sie wollten mehr über die innovative Technik erfahren, mit deren Hilfe das dickflüssige Öl zu Tage gefördert wird.

 „Deutschland ist nach wie vor ein wichtiger Standort für die Ölproduktion“, erklärte Betriebsleiter Mario Dreier den angehenden Tiefbohrspezialisten, die viele Fragen mitgebracht hatten. Bereits 1930 gab es im Emsland die erste Explorationbohrung, seit 1944 fördert die Bohrung Emlichheim 1 Erdöl. Die traditionellen, robusten Pferdekopfpumpen sind heute immer noch im Einsatz und tragen zu einem stolzen Jubiläum bei: Im Frühjahr dieses Jahres wird in Emlichheim die zehnmillionste Tonne Erdöl gefördert.

Obwohl die Lagerstätte das Rentenalter längst erreicht hat, ist von Ermüdung nichts zu spüren. „Wir fördern immer noch auf einem konstant hohem Niveau von rund 140.000 Tonnen Erdöl im Jahr“, so Lagerstätten-Ingenieur Adam Kasprzak, der zusammen mit Dreier die seit 1981 genutzte Dampffluttechnik erläuterte. Dabei wird 300 Grad heißer Wasserdampf in die Lagerstätte gepresst. Das so erwärmte Öl wird dadurch dünnflüssiger und lässt sich durch die aktuell 95 Pferdekopfpumpen leichter fördern. Anschließend gelangt es per Eisenbahn und Pipeline in die Raffinerie nach Lingen.

Die Freiberger Studenten zeigten sich begeistert von der Technik und dem Anschauungsunterricht vor Ort. „Ich finde solche Exkursionen wichtig, da sie uns neben Praktika wertvolle Einblicke in die Praxis der Öl- und Gaswelt geben“, sagt Maria Blücher. Die Studentin ist eine von drei Frauen der 13-köpfigen Gruppe und sieht ihrer beruflichen Zukunft positiv entgegen: „Uns wird an der Uni gesagt, das die Arbeitsmarktlage in der E&P-Industrie gut aussieht.“ So sieht es auch ihr Kommilitone Hagen Küchler: „Es gibt künftig genug Jobs. Als Student sollte man aber schon frühzeitig den Kontakt zu den Unternehmen suchen, damit man einen der begehrten Traineeplätze bekommt.“

An der TU Freiberg genießt Wintershall einen guten Ruf. „Wintershall ist bei uns als Unternehmen bekannt, das moderne Technologie einsetzt. Dafür spricht auch die gute Arbeit der eigenen Forschungsabteilung“, sagt Prof. Moh´d Amro. „Emlichheim ist eines der bedeutendsten Projekte bei der thermischen Förderung. Deswegen wollten wir uns das unbedingt vor Ort ansehen.“ Als Studienobjekt ist das Dampfflutverfahren nicht nur bei Studenten beliebt. Besuche von in- und ausländischen Kollegen der E&P-nahen Industrie gehören mittlerweile fast zum Tagesgeschäft

 

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