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25.08.2016

Fortschritte bei Modernisierung der ErdölaufbereitungWintershall Deutschland schließt Ende des Jahres die Modernisierung der Erdölaufbereitung auf dem Betriebsgelände in Barnstorf (Landkreis Diepholz) ab.

  • Investitionspaket von 20 Millionen Euro am Standort Barnstorf
  • Vierter doppelwandiger Tank auf Betriebsgelände wird Ende 2016 in Betrieb genommen
  • Temporäres Abfackeln wird mit Abschluss der Arbeiten eingestellt

Wintershall Deutschland schließt Ende des Jahres die Modernisierung der Erdölaufbereitung auf dem Betriebsgelände in Barnstorf (Landkreis Diepholz) ab. „Wir machen große Fortschritte. Im Dezember können wir den vierten und vorerst letzten Tank in Betrieb nehmen“, sagt Alexander Steigerwald, Leiter der Produktionsbetriebe Nord.

Die Modernisierung ist Teil eines dreijährigen Investitionspaketes von 30 Millionen Euro in Infrastruktur, Sicherheit und Umweltschutz am Standort. Dazu gehört auch der Bau einer neuen Nassölleitung vom Feld Düste zum Betriebsgelände, die seit Juni in Betrieb ist. Außerdem hat die BASF-Tochter ein neues Gas- und Brandschutzzentrum errichtet.

Bereits 2014 hatte Wintershall mit dem Neubau von vier Erdöl- und Wassertanks in der Erdölaufbereitung in Barnstorf begonnen. Sie haben ein Fassungsvermögen zwischen 1,5 und 2,5 Millionen Litern. Das Besondere ist, dass die Tanks aufgrund ihrer innovativen Bauweise keine großflächigen Betonauffangwannen mehr benötigen. „Die Öltanks haben einen begehbaren Ringraum und auch die Wassertanks sind doppelwandig ausgeführt. Zudem sind alle Tanks mit einer kontinuierlichen Überwachung ausgerüstet“, sagt Steigerwald.

Im Rahmen der Bauarbeiten und Fertigstellung des vierten und vorerst letzten Tanks sowie Einbindung der Nassölleitungen in den Aufbereitungsprozess muss Wintershall aus Sicherheitsgründen zeitweise geringe Mengen an überschüssigem Erdölbegleitgas abfackeln. Den größten Teil des Erdölgases nutzt Wintershall weiterhin zur Erzeugung von Strom und Wärme in der betriebseigenen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWK).

„Mit dem Abschluss der Arbeiten Ende des Jahres werden wir die temporäre Fackeltätigkeit einstellen“, erklärt Steigerwald. Wintershall verzichtet seit 2012 weltweit auf das Abfackeln von Erdölbegleitgas (Flaring) im Regelbetrieb und hat in innovative Technologien investiert, um dieses Gas zur Produktion von Strom, Wärme und Dampf auch an den deutschen Standorten zu nutzen. Das sind weltweit 500 Millionen Kubikmeter Begleitgas pro Jahr. Das entspricht dem Jahresgasbedarf einer deutschen Großstadt wie Hannover oder Nürnberg.

Das niedersächsische Barnstorf ist Zentrum der heimischen Förderung von Wintershall, Deutschlands größtem, international tätigen Erdöl- und Erdgasproduzenten. Wintershall fördert in Norddeutschland bereits seit mehr als 70 Jahren Erdöl und Erdgas. Am Standort Barnstorf entsteht zudem entscheidendes Know-how zu Bohr- und Fördertechniken – auch für den Einsatz weltweit. „Mit unserem Investitionspaket rüsten wir den Standort für eine Fortsetzung der Erdöl- und Erdgasförderung in der Region“, sagt Andreas Scheck, Leiter Wintershall Deutschland.

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