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07.11.2012

forsa-Umfrage: Breite Zustimmung für weitere Ölförderung im WattenmeerDie Offshore-Förderinsel Mittelplate ist ein fester Bestandteil der deutschen Erdölförderung. In einer forsa-Umfrage hat sich nun eine Mehrheit der Bürger in Schleswig-Holstein für die weitere Erschließung des Ölfeldes ausgesprochen.

Umweltschonende Offshore-Förderung: Die Förderplattform Mittelplate in der Nordsee

Kiel. 27 Millionen Tonnen Erdöl in 25 Jahren – die Bohr- und Förderinsel Mittelplate vor der Westküste Schleswig-Holsteins ist eine tragende Säule der Erdölförderung in Deutschland. Das nördlichste Bundesland leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit Deutschlands. Zum Vergleich: Die 1,4 Millionen Tonnen, die Mittelplate im Jahr fördert, sind mehr Erdöl als Deutschland aus Saudi-Arabien importiert. Wintershall und RWE Dea wollen jetzt weiter in das Offshore-Feld im Wattenmeer investieren. Rückenwind gibt es dabei von der Be- völkerung: Eine große Mehrheit der Bürger Schleswig-Holsteins befürwortet die Erforschung sowie Erschließung weiterer Ölvorkommen im Wattenmeer. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungs- forschungsinstituts forsa anlässlich des 25jährigen Förderjubiläums von Mittelplate.

So sprechen sich 91 Prozent der befragten Schleswig-Holsteiner klar für einen Weiterbetrieb der bestehenden Förderinsel Mittelplate im Wattenmeer aus, solange höchste Umwelt- und Sicherheitsstandards weiter erfüllt sind. Die breite Zustimmung für den Weiterbetrieb von Mittelplate zieht sich durch die Anhänger aller Parteien. So sprechen sich etwa auch 81 Prozent der Anhänger der Grünen für einen Weiterbetrieb der Offshore-Förderinsel im sensiblen Wattenmeer aus.

69 Prozent der Schleswig-Holsteiner sind weiter der Ansicht, neue Ölvorkommen sollten von der bereits bestehenden Bohr- und Förderinsel oder von Land aus durchaus erschlossen werden. Auch hier zieht sich die mehrheitliche Zustimmung zu einer Erforschung und Erschließung neuer Ölvorkommen quer durch die Anhänger fast aller Parteien. Einzig die Wähler der Linken lehnen mit 52 Prozent die Erforschung und Erschließung neuer Lagerstätten knapp ab.

Mittelplate ist nicht nur für die Versorgungssicherheit in Deutschland von hoher Bedeutung. Auch das Land Schleswig-Holstein profitiert neben rund 1000 Arbeitsplätzen in der Industrie wirtschaftlich durch die jährliche Einnahme von Abgaben aus der Ölförderung. Allein im vergangenen Jahr zahlten Wintershall und RWE Dea Förderabgaben in Höhe von etwa 120 Millionen Euro an das Bundesland.

Bei der Frage, wie die Einnahmen aus der Ölförderung verwendet werden sollten, setzen die Bürger Schleswig-Holsteins Prioritäten: 27 Prozent der befragten Bürger sprechen sich dafür aus, diese Einnahmen in Bildung und Schulen zu investieren; weitere 21 Prozent plädieren dafür, die Mittel zum Abbau der Schulden der öffentlichen Haushalte einzusetzen. 17 Prozent wollen die Mittel zur Entlastung bei den hohen Energiepreisen einsetzen, 16 Prozent für Umweltschutzmaßnahmen.

„Das Ergebnis der Umfrage zeigt, wie hoch die Akzeptanz für die Ölförderung im sensiblen Naturraum Wattenmeer ist und würdigt die Arbeit, die wir nun schon seit einem Vierteljahrhundert umweltschonend und unfallfrei im Wattenmeer leisten“, sagt Martin Bachmann, im Vorstand der Wintershall verantwortlich für Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas, jetzt auf einer Feierstunde in Friedrichskoog.

Aufgrund der hohen ökologischen Standards gilt Mittelplate – seit Beginn der Förderung vor 25 Jahren läuft der Betrieb vollkommen störungsfrei – international als ein Vorzeigeprojekt bei der Vereinbarkeit von Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit. Deutschlands größter, international tätiger Erdöl- und Erdgasproduzent Wintershall ist gemeinsam mit RWE Dea (Betriebsführer) zu je 50 Prozent an der Förder- und Bohrinsel Mittelplate beteiligt. Zusammen haben beide Partner bisher rund 1 Mrd. Euro investiert.

Geologen vermuten im Umfeld des größten deutschen Ölfeldes Mittelplate sowie an der niedersächsischen Küste vor Cuxhaven weitere Erdölvorkommen. Zu deren Untersuchung plant RWE Dea als Betriebsführer zweier Konsortien, zu denen auch Wintershall gehört, vier Erkundungsbohrungen. Mit deren Hilfe sollen vermutete Vorkommen von rund 23 Millionen Tonnen Erdöl nachgewiesen werden. Sollten diese Probebohrungen erfolgreich sein, würden sich die sicheren Erdölreserven der Bundesrepublik von 22,8 Millionen Tonnen nahezu verdoppeln.

Anlässlich des für die heimische Energieförderung wichtigen 25jährigen Bestehens von Mittelplate hat das Meinungsforschungsinstitut forsa im Oktober im Auftrag von Wintershall 1.002 Bürger ab 18 Jahren in Schleswig-Holsteins befragt.

Hinweis für Journalisten:

Weitere Details zur forsa-Umfrage und deren Ergebnis erhalten Journalisten unter presse@wintershall.com oder unter der Pressehotline 0561-301-3301.

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