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02.05.2019

Dirk Warzecha neuer Leiter von Wintershall Dea DeutschlandAm 1. Mai 2019 haben die beiden deutschen Unternehmen Wintershall Holding GmbH (Wintershall) und DEA Deutsche Erdoel AG (DEA) ihren Zusammenschluss zu Wintershall Dea abgeschlossen.

Dirk Warzecha

© Wintershall Dea/Ludwig Schöpfer

Hamburg. Dirk Warzecha ist seit dem 1. Mai 2019 Leiter der Wintershall Dea Business Unit in Deutschland. Am 1. Mai 2019 haben die beiden deutschen Unternehmen Wintershall Holding GmbH (Wintershall) und DEA Deutsche Erdoel AG (DEA) ihren Zusammenschluss zu Wintershall Dea abgeschlossen und damit Europas führendes unabhängiges Gas- und Ölunternehmen gegründet. Die deutsche Business Unit von Wintershall Dea wird ihren Hauptsitz in Hamburg haben. „Die heimische Förderung leistet einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung in Deutschland“, so Dirk Warzecha. „Wir werden weiterhin Gas und Öl sicher und nachhaltig für unsere deutschen Verbraucher produzieren.“

Dirk Warzecha ist seit 2003 in verschiedenen Funktionen für DEA tätig, seit 2013 als Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer (COO). Der studierte Erdölingenieur bringt umfangreiche Erfahrungen in der Erdgas- und Erdölproduktion aus verschiedenen Positionen mit – national wie international. Er verantwortete die Aktivitäten von DEA in Ägypten (2011-2012), leitete den DEA-Förderbetrieb Holstein (Deutschland, 2010- 2011), den Bereich Lagerstätte (2008-2010) sowie die Feldesentwicklung in Nord-Afrika (2007-2008).

Dirk Warzecha übernimmt von Mario Dreier, der die Wintershall- Aktivitäten in Deutschland zuvor geleitet hat, und Uwe Balasus-Lange, bislang Leiter der deutschen DEA-Aktivitäten. Mario Dreier wird künftig als District Manager für die Erdölproduktion Mittelplate/Dieksand von Wintershall Dea Deutschland in Schleswig-Holstein verantwortlich sein. Uwe Balasus-Lange übernimmt den Funktionsbereich „Global Production and Operational Excellence“ auf Unternehmensebene.

Heimische Förderung mit langer Tradition

Wintershall und DEA blicken in Deutschland auf eine lange Geschichte zurück: Beide Unternehmen wurden hier vor über 120 Jahren gegründet und arbeiten bereits seit mehreren Jahrzehnten in mehreren Projekten als Partner zusammen. Seit 1985 erschließen Wintershall und DEA gemeinsam Mittelplate, Deutschlands größtes Erdölvorkommen im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Das Projekt hat internationale Maßstäbe für die umweltfreundliche und sichere Erdölproduktion in ökologisch sensiblen Gebieten gesetzt. Wintershall Dea hält zudem weitere Lizenzen zur Erdölproduktion in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Ein weiterer Schwerpunkt der deutschen Aktivtäten liegt auf der Produktion von Erdgas. Beide Unternehmen verfügen hier ebenfalls über Lizenzen in Niedersachsen und Bayern. Der niedersächsische Standort Barnstorf (Landkreis Diepholz) wird künftig das Technologie- Servicezentrum mit dem weltweiten Bohrkernlager sowie Ausbildungsstandort sein.

Der Zusammenschluss von Wintershall und DEA bietet für beide Traditionsunternehmen die Chance, auf die Herausforderungen eines maturen Portfolios zu reagieren und damit die wirtschaftliche Lebensdauer der heimischen Förderung zu verlängern. Dabei arbeitet Wintershall Dea kontinuierlich an der Weiterentwicklung von Förderverfahren, die Ressourcen schonen. „Mit dem Wissen, das wir bei der Erschließung und Förderung in Deutschland gewinnen, positionieren wir uns erfolgreich in den Förderregionen der Welt“, sagte Warzecha.

Neue Verantwortlichkeiten an den deutschen Förderstandorten

Auch an den deutschen Förderstandorten des gemeinsamen Unternehmens Wintershall Dea gibt es neue Verantwortlichkeiten: Für die Erdgas-Förderung von Wintershall Dea wird zukünftig Kati Hanack verantwortlich sein. Kati Hanack ist studierte Erdöl-Ingenieurin und seit 2000 in verschiedenen Funktionen für DEA tätig, unter anderem in der Unternehmenszentrale in Hamburg, in Großbritannien und in Ägypten. Seit Sommer 2017 leitet sie den Förderbetrieb Niedersachsen der DEA mit Sitz im Landkreis Verden/Aller. Die Erdgasförderung der Wintershall Dea umfasst auch die Betriebe Staffhorst und Rehden.

Die Produktion im größten deutschen Erdölfeld Mittelplate in Schleswig- Holsteinischen Wattenmeer verantwortet ab dem 1. Mai Mario Dreier. Der studierte Erdöl-Ingenieur ist seit 1999 für Wintershall tätig, unter anderem als Betriebsleiter in Emlichheim. Im September 2014 wechselte er in die Konzernzentrale nach Kassel und leitete dort die Abteilung Production Operations. Im März 2018 übernahm Dreier die Verantwortung für die eigenoperierte Erdöl- und Erdgasförderung in Deutschland, zusätzlich ab Mitte Oktober bis Ende April die kommissarische Leitung von Wintershall Deutschland mit Sitz in Barnstorf.

Den Erdölförderbetrieb Westemsland im niedersächsischen Emlichheim (Grafschaft Bentheim) leitet Horst Prei. Nach Abschluss seines Studiums im Jahre 1999 machte der Erdöl-Ingenieur als eines der ersten Mitglieder des sogenannten SPEAD-Ausbildungsprogramms seinen praktischen Berufseinstieg bei Wintershall. Danach folgten Stationen als Produktionsingenieur in den deutschen Produktionsbetrieben Barnstorf und Emlichheim sowie ab 2003 in Libyen, wo er ab 2010 als Betriebsleiter für zwei Konzessionen verantwortlich war. Zurück in Deutschland, leitet Prei seit Ende 2014 die Betriebe Westemsland in Emlichheim.

Den Erdöl-Produktionsbetrieb Nord im niedersächsischen Barnstorf (Landkreis Diepholz) leitet ab dem 1. Mai Rainer Ihl. Der Betrieb fördert im Raum Barnstorf sowie in Hankensbüttel (Landkreis Gifhorn) Erdöl. Der studierte Erdöl-Ingenieur konnte bereits vor seinem Einstieg 2007 bei Wintershall praktische Erfahrungen im In- und Ausland sammeln. Von 2010 bis 2015 leitete Ihl den Förderbetrieb Süddeutschland, danach übernahm er die Leitung der Abteilung Drilling, Production und Facility Engineering bei Wintershall in Russland. In dieser Funktion war Ihl verantwortlich für die Betreuung aller Joint Ventures von Wintershall in Russland.

Die Erdölproduktion von Wintershall Dea in Süddeutschland verantwortet Kurt Sackmaier. Der studierte Erdöl-Ingenieur ist seit 1986 für Wintershall in verschiedenen Bereichen tätig. Nach operativen Einsätzen als Produktionsingenieur in Süddeutschland und Libyen war er im Konsortialwesen für die fremdoperierten Gasfelder in Deutschland zuständig. Nach leitenden Positionen beim Gasspeicher sowie Förderbetrieb Rehden und in England kam er wieder zurück nach Deutschland und leitet seit März den Betrieb Süddeutschland, der im südpfälzischen Landau sowie im bayerischen Aitingen Erdöl fördert.

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