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10.06.2016

Biotop Holleberger Moor in Emlichheim – Lebensraum für seltene VögelBesucherplattform im Biotop Holleberger Moor in Emlichheim eröffnet / Renaturierung ehemaliger Betriebsdeponie abgeschlossen / Graslandschaft mit Wasserflächen und Kiesinseln ist entstanden

Wintershall Deutschland hat zusammen mit der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim eine Besucherplattform im Biotop Holleberger Moor am Hahnenberger Diek in Emlichheim eröffnet. Im Zuge der Renaturierung der früheren Bohrspülungs- und Betriebsdeponie ist in den vergangenen drei Jahren auf mehr als 50.000 Quadratmetern eine Graslandschaft mit Wasserflächen und Kiesinseln entstanden. 

„Das Holleberger Moor ist nun eine neue Sehenswürdigkeit für die Fahrradtouristen und Naturliebhaber der Grafschaft Bentheim genauso wie für die Emlichheimer Bevölkerung“, sagte Horst Prei, Betriebsleiter von Wintershall in Emlichheim, bei der feierlichen Eröffnung der Besucherplattform vor rund 50 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Nachbarschaft. „Wir danken den zuständigen Behörden, der Grafschaft Bentheim und der Naturschutzstiftung des Landkreises für die gute und enge Zusammenarbeit.“ 

Wintershall hat das Biotop zusammen mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim und der Naturschutzstiftung der Grafschaft angelegt – und damit einen Lebensraum, den bestimmte Vogelarten immer seltener in Norddeutschland vorfinden, geschaffen. Von der jetzt eröffneten Besucherplattform aus können Besucher Vögel beobachten und sich auf einer Informationstafel über die heimischen Tiere informieren. Die Besucherplattform Holleberger Moor liegt an der in der Grafschaft Bentheim bekannten Erdölroute Emlichheim. Das ist ein mehr als 30 Kilometer langer Radweg, auf dem Fahrradfahrer alles über die Erdölförderung in der Region erfahren. 

„Ich freue mich, dass hier eine gelungene Zusammenarbeit zwischen dem führenden deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten und unserer Naturschutzstiftung in beispielhafter Weise umgesetzt wird. Neben wirtschaftlichen Interessen profitieren hier besonders der Natur- und Umweltschutz, gleichzeitig aber auch der Tourismus in der Grafschaft beziehungsweise Samtgemeinde Emlichheim“, sagte Friedrich Kethorn, Landrat der Grafschaft Bentheim. 

Dort wo heute Kiebitz, Wiesenpieper oder Flussuferläufer brüten, hat Wintershall 50 Jahre eine Betriebsdeponie für den Standort Emlichheim betrieben. „Wir haben das Gelände über einen Zeitraum von drei Jahren im Zuge einer Totalräumung rekultiviert“, erläutert Prei. „Das niedersächsische Landesbergamt in Meppen hat die gesamten Räumungs- und Renaturierungsarbeiten begleitet und von Gutachtern prüfen lassen“, so Prei. Das Gelände wird in den nächsten Jahren in den Besitz der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim übergehen. 

„Die Grünlandfläche wurde aufwendig für den Naturschutz hergerichtet. Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Planung und Betreuung von Kompensationsflächen ist die Naturschutzstiftung ein idealer Partner für die dauerhafte Pflege dieses Biotops“, sagte Paul Uphaus, Geschäftsführer Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim. 

Bereits vor 15 Jahren hat Wintershall ein systematisches Sanierungs- und Renaturierungsprogramm für die letzten verbliebenen Deponien in Deutschland initiiert. „Seit 2003 haben wir mehr als 60 Millionen Euro aufgewendet, um Deponiestandorte in Deutschland fachgerecht rückzubauen und zu renaturieren. Wir sind damit Vorreiter in Deutschland“, sagte Andreas Scheck, Leiter Wintershall Deutschland. „Mit dem Holleberger Moor ist die letzte große Deponie von Wintershall in Deutschland umweltgerecht geräumt und renaturiert worden. Das ist ein wirkliches Vorzeigeprojekt“, betonte Scheck. 

Seit mehr als 70 Jahren fördert Wintershall in Emlichheim Erdöl auf gleichbleibend hohem Niveau. Das ist weltweit einzigartig. Damit das so bleibt, entwickelt die BASF-Tochter mit Investitionen von rund 30 Millionen die Erdölförderung in Emlichheim weiter. „Wir gehen davon aus, dass dieser Standort auch in den nächsten Jahrzehnten noch einen wichtigen Beitrag zur Versorgung Deutschlands mit Erdöl leisten wird“, sagte Prei.

Informationen finden Sie hier: www.wintershall.de/emlichheim

Die Erdölroute Emlichheim können Sie hier herunterladen: www.wintershall.de/erdoelroute-emlichheim

Wintershall Deutschland mit Sitz im niedersächsischen Barnstorf ist Zentrum der Wintershall Explorations- und Produktionsaktivitäten. Hier entsteht auch wichtiges Know-how zu modernen Bohr- und Fördertechniken für den Einsatz weltweit. Seit 1930 produziert das Unternehmen heimisches Erdöl. Erdgas wird seit 1951 gefördert. Unter anderem ist Wintershall Betriebsführer der einzigen Gasförderplattform in der deutschen Nordsee (A6-A) und mit 50 Prozent am größten deutschen Erdölfeld Mittelplate vor der Nordseeküste beteiligt. Darüber hinaus wird rund um Barnstorf im Landkreis Diepholz, in Emlichheim (Grafschaft Bentheim), in Landau in der Pfalz sowie in Aitingen/Schwabmüchen bei Augsburg heimische Energie gefördert. Wintershall Deutschland beschäftigt 400 Mitarbeiter. 

Die Wintershall Holding GmbH mit Sitz in Kassel ist eine 100-prozentige Tochter der BASF in Ludwigshafen und seit 120 Jahren in der Rohstoffgewinnung aktiv, mehr als 80 Jahre davon in der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas. Wintershall konzentriert sich auf ausgewählte Schwerpunktregionen, in denen das Unternehmen über ein hohes Maß an regionaler und technologischer Expertise verfügt. Dies sind Europa, Russland, Nordafrika, Südamerika sowie zunehmend auch die Region Middle East. Durch Exploration und Produktion, ausgewählte Partnerschaften, Innovationen und technologische Kompetenz will das Unternehmen sein Geschäft weiter ausbauen. Wintershall beschäftigt weltweit rund 2.000 Mitarbeiter aus 50 Nationen und ist heute der größte international tätige deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent. 

Wintershall. Wir fördern Zukunft. 

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Kontakt: Mark Krümpel

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