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09.11.2012

25 Jahre Mittelplate: Ministerpräsident Albig dankt Wintershall und RWE DeaDer störungsfreie Betrieb seit 25 Jahren sei der guten Arbeit von Wintershall und RWE Dea zu verdanken. Auch in Zukunft wird Mittelplate eine wichtige Rolle in Schleswig-Holstein spielen: die Mehrheit der Bürger ist für den Weiterbetrieb der Öl-Plattform.

Foto: Herbert Ohge

Wintershall und RWE Dea haben am Mittwoch in Friedrichskoog im Landkreis Dithmarschen 25 Jahre sichere Erdölförderung im Wattenmeer gefeiert. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) lobte in seiner Ansprache vor rund 200 Gästen aus Politik und Wirtschaft die Mitarbeiter von RWE Dea und Wintershall für ihren Einsatz: „Sie haben gute Arbeit gemacht. Dafür möchte ich Ihnen besonders danken.“

Eingepackt in bunte Regenjacken stehen etwa 25 Umweltschützer vor dem Haus des Kurgastes in Friedrichskoog und begrüßen nahezu jeden mit einem Konzert aus Vuvuzela-Tröten und Trillerpfeifen. „Hier gibt’s nix zu feiern“, protestieren die Aktivisten gegen Erdölförderung im Wattenmeer.

Doch die Feierlaune im beschaulichen Friedrichskoog können die Demonstranten nicht trüben. Und schon während der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig drinnen die herausragenden Leistungen von Mittelplate in den vergangenen 25 Jahren lobt, packen sie draußen Vuvuzelas, Trillerpfeifen und Transparente wieder ein und marschieren im Novembernieselregen davon.

27 Millionen Tonnen Erdöl haben Wintershall und RWE Dea (Betriebsführer) in einem Vierteljahrhundert aus dem Feld Mittelplate vor der schleswig-holsteinischen Westküste gefördert – und das vollkommen störungsfrei. Das weiß auch Albig. „Die Lage mitten im Naturpark Wattenmeer erfordert von allen eine besondere Sensibilität“, sagt der schleswig-holsteinische Ministerpräsident vor den rund 200 Gästen aus Politik und Wirtschaft. In diesem Spannungsbogen hätten RWE Dea und Wintershall erfolgreich gearbeitet, was Anerkennung verdiene und weshalb es heute auch etwas zu feiern gebe. „Sie sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und sie stellen sich allen Diskussionen“, lobt Albig das Betreiberkonsortium. „Sie sind ein Good Corporate Citizen.”

Zugleich signalisiert Albig politische Unterstützung für eine Fortsetzung der Erdölförderung auf Mittelplate, wenngleich eine Ausweitung der Förderung darüber hinaus nicht denkbar sei. Er wolle sich aber den Diskussionen stellen. „Lassen Sie uns heute beginnen, die nächsten 25 Jahre Mittelplate vorzubereiten“, sagt Albig.

Es werden weitere Erdölvorkommen im Umfeld der Mittelplate vermutet. Mit Erkundungsbohrungen, die noch von den Behörden genehmigt werden müssen, sollen Reserven von rund 23 Millionen Tonnen Erdöl nachgewiesen werden. RWE Dea und Wintershall wollen die Vorkommen nach erfolgreicher Erkundung von der bestehenden Plattform Mittelplate und von Land aus fördern, aber keine neuen Anlagen im Wattenmeer errichten.

Weiter so auf Mittelplate – kein aussichtsloses Unterfangen. „Herr Ministerpräsident Albig, ich kann Ihnen versichern: Die Bürgerinnen und Bürger stehen nicht nur hinter Ihnen und Ihrer Landesregierung. Sie stehen auch hinter der Ölförderung im Wattenmeer“, sagt Wintershall-Vorstand Martin Bachmann, verantwortlich für Exploration und Produktion, in seiner Festansprache.

In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von Wintershall. haben sich 91 Prozent der Bürger für einen Weiterbetrieb von Mittelplate ausgesprochen. Diese überwältigende Zustimmung zieht sich durch die Anhänger aller Parteien. Bachmann dankt daher den Schleswig-Holsteinern für „das Vertrauen in unsere Arbeit“. Und Thomas Rappuhn, Vorstandsvorsitzender des Betriebsführers RWE Dea, betont: „Wir haben bewiesen, dass in einer ökologisch sensiblen Region umweltgerecht Öl gefördert werden kann.“

Für den Friedrichskooger Bürgermeister Gerd Dethlefs ist Mittelplate ohnehin ein Glücksfall. Er sei zwar kein großer Redner, sagt Dethlefs, aber eines wolle er dann doch loswerden. Wenn man schaue, so Dethlefs, wie sehr sich das Mittelplate-Konsortium für die Gemeinde und die Region auch sozial engagiere, dann bleibe nur ein Fazit: „Wir hoffen, dass uns die Ölquelle über das Vierteljahrhundert hinaus noch lange erhalten bleibt.“

Mittelplate: Infos im Überblick

Wintershall ist gemeinsam mit RWE Dea (Betriebsführer) zu je 50 Prozent an dem Offshore-Feld Mittelplate beteiligt. Zusammen haben beide Partner insgesamt etwa 1 Milliarde Euro investiert. Die Bohr- und Förderinsel, die die Größe eines Fußballfeldes hat, liegt etwa sieben Kilometer vor der schleswig-holsteinischen Westküste im Wattenmeer. Die Förderung wurde im Herbst 1987 in Betrieb genommen. Mittelplate ist mit einer jährlichen Förderung von 1,4 Millionen Tonnen und einer noch wirtschaftlich gewinnbaren Menge von 20 bis 25 Millionen Tonnen das größte deutsche Ölfeld. Mittelplate ist nicht nur für die Versorgungssicherheit in Deutschland von hoher Bedeutung. Auch das Land Schleswig-Holstein profitiert neben rund 1000 Arbeitsplätzen in der Industrie wirtschaftlich durch die jährliche Einnahme von Abgaben aus der Ölförderung. Allein im vergangenen Jahr zahlten Wintershall und RWE Dea Förderabgaben in Höhe von etwa 120 Millionen Euro an das Bundesland.

Zum Interaktiven Rundgang über die Bohr- und Förderinsel

Video: Nordseegold – die Welt von Mittelplate

 

Zur Forsa-Umfrage: Bürger stehen zur Ölförderung

Schleswig-Holstein sagt Ja zur Ölförderung im Wattenmeer. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von Wintershall. 91 Prozent der befragten Schleswig-Holsteiner haben sich für einen Weiterbetrieb von Mittelplate ausgesprochen, solange höchste Umwelt- und Sicherheitsstandards weiter erfüllt sind. Die Zustimmung zieht sich durch die Anhänger aller Parteien. So sprechen sich etwa auch 81 Prozent der Anhänger der Grünen für einen Weiterbetrieb aus. 69 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind weiter der Ansicht, neue Ölvorkommen sollten von der bereits bestehenden Bohr- und Förderinsel oder von Land aus durchaus erschlossen werden. Auch hier zieht sich die mehrheitliche Zustimmung zu einer Erforschung und Erschließung neuer Ölvorkommen quer durch die Anhänger fast aller Parteien. Einzig die Wähler der Linken lehnen mit 52 Prozent die Erforschung und Erschließung neuer Lagerstätten knapp ab.

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